Dass es an der Hafenstraße ungemütlich werden würde, war abzusehen. Und das nicht nur wegen des Herbststurms. Mit 0:1 verlor der SSV Jahn Regensburg am Freitagabend in der 3. Fußball-Liga bei Rot-Weiß Essen. Danach fand der neue Abwehrchef Lukas Mühl deutliche Worte: „Wir müssen die Zweikämpfe und die Körperlichkeit mehr annehmen“, sagte der Niederbayer in Diensten der Oberpfälzer. „Das hat uns heute einfach gefehlt.“
Die Essener gingen schon nach 15 Minuten in Führung: Der ehemalige Fürther und Sechziger Dickson Abiama durfte ungehindert flanken, Lucas Brumme konnte den Ball ungehindert einköpfen. Die Gäste hatten eigentlich nur zwei Chancen im Spiel: David Philipp scheiterte aber am stark reagierenden RWE-Keeper Jakob Golz. Lucas Hermes hatte zehn Minuten vor Schluss eine gute Schusschance, doch der bisher so erfolgreiche Stürmer knallte das Leder aus spitzem Winkel knapp übers Tor. Am Ende war die Niederlage mehr als verdient.
Man habe viel zu viele einfache und leichte Fehler gemacht, kritisierte Mühl den Auftritt der Gäste weiter. Für Jahn-Coach Sascha Hildmann war klar: „Wenn du die entscheidenden Duelle nicht gewinnst, wird es schwer.“ Und gerade bei diesen Bedingungen müsse man Fußball auch arbeiten.
Durch diese Niederlage bleiben die Regensburger mit zehn Punkten nach elf Spielen auf Platz 18. Am kommenden Samstag (14 Uhr) ist Hansa Rostock an der Donau zu Gast.



















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