Regensburg ganz im Zeichen des Marathons

Regensburg
16.05.2023 - 14:28 Uhr

Die Laufsportler fiebern dem Wochenende 20./21. Mai entgegen. Beim Marathon in Regensburg werden Tausende an den Start gehen.

Schnelle Laufbeine sind am Wochenende beim Regensburg-Marathon gefragt.

Die allgemeine Vorfreude war ansteckend, fast schon überwältigend: Bei der Pressekonferenz zum „Regensburg Marathon“ am Dienstag im Stern-Center herrschte bei allen Beteiligten – ob Veranstalter oder Sponsoren – beste Stimmung. Kein Wunder, werden doch bei der 31. Auflage des sportlichen Großereignisses am Wochenende 20./21. Mai rund 5500 Teilnehmer die Laufschuhe anziehen; Nachmeldungen sind hier noch gar nicht eingerechnet. Man werde, signalisierte Organisatorin Michaela Aumüller vom veranstaltenden LLC Marathon Regensburg, die Zahlen von 2019 erreichen und sogar übertrumpfen. Dass Corona nun auch bei diesem Event als überwunden betrachtet werden kann, „freut uns wahnsinnig“, so Aumüller.

Für die Hauptveranstaltung, die am Sonntag um 8.30 Uhr beginnt (Start und Ziel ist der Infineon-Parkplatz beim Westbad), haben sich über 4000 Läufer angemeldet. 700 von ihnen absolvieren die Original-Marathon-Strecke von 42,195 Kilometer, 150 den Dreiviertel-, 2300 den Halb- und 900 den Viertelmarathon. Da das Event erneut für die bayerische Marathon-Meisterschaft ausgeschrieben ist, werden auch zahlreiche Spitzenläufer(innen) an den Start gehen, unter ihnen die Regensburger Lokalmatadorin und vormalige Olympia-Teilnehmerin Corinna Harrer, die sich bei der Pressekonferenz ebenfalls die Ehre gab.

Beim „MiniMarathon“, der am Samstag um 12 Uhr stattfindet, variieren die Streckenlängen im Donaupark für die gut 1500 Teilnehmer von 700 Meter für die „Rollis“ bis zu 4,2 Kilometer für die etwas älteren Kinder. Auf der Hauptstrecke tags darauf wollen die Veranstalter traditionell das bekannteste Panorama des Welterbes zeigen und bieten deshalb den Abstecher über die Steinerne Brücke nach Stadtamhof (und zurück). Die „schnelle und flache Strecke“, so der LLC, bleibt innerhalb der Regensburger Stadtgrenzen und muss für den Marathon zweimal gelaufen werden.

Etwaige Sorgen bezüglich des Wetters am Wochenende vermochte LLC-Vorstand Wolfgang Kammann im übrigen souverän zu zerstreuen. „Der Wettergott ist Läufer“, verkündete der Vorstand des mit fast 1300 Mitgliedern größten Laufvereins in Deutschland im Brustton absoluter Überzeugung.

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