Die "Spatzen" stürzen ab. Dem SSV Ulm droht große Gefahr, nach dem Abstieg aus der zweiten Fußball-Bundesliga in die Regionalliga durchgereicht zu werden. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile fünf Punkte. Der SSV Jahn Regensburg stieg vergangene Saison mit den Ulmern ab, steht mittlerweile in der 3. Fußball-Liga um einiges besser da. Am Samstag (14 Uhr) treffen beide Teams in Regensburg aufeinander.
"Es wäre ein großer Fehler, die Ulmer am Tabellenstand zu messen", sagt Jahn-Trainer Michael Wimmer. Das ist eine gern genommener Satz von Übungsleitern, um die Sinne ihre Mitspieler vor vermeintlich leichten Aufgaben zu schärfen. In Ulm sei aber in der Winterpause einiges passiert, sagt Wimmer. Fünf Neue sind gekommen, dazu war schon Ende November der sehr erfahrene Pavel Dotchev als Trainer installiert worden. Wimmer schreibt die "Spatzen" noch lange nicht ab.
Allerdings verweist er auch auf die derzeitige Stärke seines Teams, das mit einem Sieg einen großen Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen kann: "Die Spiele zuletzt gegen Essen und Wehen waren wohl unsere besten Saisonleistungen", sagt er. "Jetzt geht es darum, auch Stabilität und Konstanz reinzubringen." Zufrieden blickt Wimmer auch auf den derzeit breiteren Kader. Da hat er mittlerweile auch ein Druckmittel: "Wenn sich einer ausruht, kommt halt der Nächste."













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