Die neue Reitsport-Serie mit einem Rekord-Preisgeld von 300 Millionen US-Dollar bekommt eine deutsche Station. Die Premier Jumping League (PJL) gastiert vom 3. bis 5. September 2027 im Hamburger Derby Park, wie der Veranstalter bestätigte. Daneben wird es in Klein Flottbek Anfang Mai weiterhin das traditionsreiche Deutsche Spring- und Dressur-Derby geben.
Bei der Planung der PJL gibt es aber auch einen ersten Rückschlag. Statt der ursprünglich angekündigten 14 Turniere wird die neue Serie laut Mitteilung nur neun Stationen in Nordamerika, Europa und im Nahen Osten haben. Start ist Mitte April in Las Vegas.
„Keine Auswirkungen auf die Verdienstmöglichkeiten“
„Mit Blick auf den bevorstehenden Start und nach kontinuierlichem Austausch mit führenden Reiterinnen und Reitern sowie weiteren maßgeblichen Akteuren haben wir den Kalender für die Premierensaison angepasst“, sagte ein PJL-Sprecher zur Reduzierung der Stationen. „Die Anpassung des Turnierkalenders hat keine Auswirkungen auf die Verdienstmöglichkeiten.“ Die acht bestplatzierten Reiter der Serie erhalten am Ende der regulären Saison jeweils einen Bonus in Höhe von einer Million US-Dollar.
Gründer der Serie ist der US-Milliardär Frank McCourt, der für die hohen Anfangsinvestitionen steht. In den ersten drei Jahren verspricht er pro Saison 100 Millionen Dollar Preisgeld. Das ist deutlich mehr als bei der seit 20 Jahren existierenden Global Champions Tour. Bei der etablierten Konkurrenz gibt es in der laufenden Saison insgesamt rund 36 Millionen Euro Preisgeld. Bei der Global Tour gibt es 17 Etappen. Bis 2022 gehörte eine Station in Hamburg dazu.
© dpa-infocom, dpa:261028-930-904683/2














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