21.09.2018 - 15:12 Uhr
RiedenSport

Elf Fragen an ... Jonas Reindl (SG Rieden II)

Vergebene "Omas" ärgern den "typischen Mittelstürmer" so richtig. Besonders gerne denkt er dagegen an ein Derby mit der DJK Ensdorf zurück. Zu der würde er nur im Tausch mit einem bestimmten Spieler wechseln.

Jonas Reindl.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Seit Sommer 2015 ist Jonas Reindl bei der SG Rieden II, mit der er gleich in der ersten Saison in die A-Klasse aufstieg. Zuvor spielte der gebürtige Deggendorfer, der mit zwölf Jahren in die Oberpfalz kam, in der Jugend des TuS Rosenberg und beim SV Michaelpoppenricht. Der 25-Jährige arbeitet als Anlagenmechaniker in Regensburg, wo er auch wohnt. In einer WG mit zwei Spielern des 1. FC Rieden, einem Akteur des SSV Paulsdorf - und einem Nicht-Fußballer.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Jonas Reindl: ...zusammen mit American Football die geilste Sportart. Für Football habe ich aber nicht die Statur, ich bin kein 2-Meter-150-Kilo-Schrank.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Jonas Reindl: Ich habe als Bub tatsächlich auch Schach gespielt, jeden Samstag mit meiner Mutter in einem Cafe. Aber Fußball hat mir doch noch mehr gefallen. Ich bin jeden Tag nach der Schule sofort auf den Bolzplatz...

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Jonas Reindl: ...unmöglich. Gelb ist eine grausame Farbe. Ich habe aktuell weiße Fußballschuhe, hatte aber auch schon silberne und goldene.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Jonas Reindl: Das war heuer das Spiel gegen Köfering II. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir das gewinnen. Ich habe da einige Chancen vergeben, die mache ich normalerweise blind rein. So klassische "Omas". Also Chancen, die sogar meine Oma machen würde.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Jonas Reindl: Ich trinke immer eine Dose Red Bull. Und das wichtigste: Ich gehe dann immer noch schnell auf die Toilette.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 9. Warum?

Jonas Reindl: Die hat man halt als Mittelstürmer. Unser Trikotsatz hat die Nummern 1 bis 17. Da war klar, dass ich die 9 nehme.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein DJK Ensdorf mir bieten, damit ich wechseln würde ….

Jonas Reindl: ...die müssten im Gegenzug ihren Torhüter Martin Edenharter schicken. Wir brauchen noch einen Keeper für die "Dritte". (lacht)

ONETZ: 8. Warum sind Sie kein Schiedsrichter?

Jonas Reindl: Ich habe tatsächlich vor, nach der aktiven Spielerkarriere den Schiedsrichterschein zu machen. Ohne Fußball geht es einfach nicht. Außerdem werden es ja immer weniger Schiris.

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Jonas Reindl: Groß Mittagessen geht da nicht. Bei mir gibt es halt ein Semmerl. Und kurz vor dem Spiel das Red Bull.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Jonas Reindl: Meist der Gegner, die einzelnen Spieler. Ich kenne da wirklich jeden und erzähle, was uns da erwarten wird. Was am Vorabend war, ist eher kein Thema. Da wir in dieser Saison nach oben blicken, sind wir Spieler mittlerweile so schlau, dass sich keiner mehr ins Koma säuft.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Jonas Reindl: An das erste Derby gegen Ensdorf II. In der 88. Minute gab es Handelfmeter - den habe ich gegen besagten Martin Edenharter zum 1:1-Endstand verwandelt. Im Nachhinein ein wahnsinnig wichtiger Punkt. Denn wir sind dann B-Klassen-Meister geworden - mit einem Punkt Vorsprung auf Ensdorf.

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