Schirmitz
26.07.2018 - 13:30 Uhr

Das nächste Derby für SV Grafenwöhr

Zunächst das Gastspiel beim SV Kulmain, jetzt die Heimpartie gegen die SpVgg Schirmitz: Der Bezirksliga-Terminplan könnte für Aufsteiger SV Grafenwöhr zum Saisonstart attraktiver nicht sein.

Die SV Grafenwöhr zeigte beim 2:1-Sieg in Kulmain vor allem in Halbzeit eins eine starke Leistung. Die Offensivspieler wie Dominik Zawal (rechts) waren von der Kulmainer Abwehr um Florian Greger (links) kaum zu bremsen. Alfred Schwarzmeier
Die SV Grafenwöhr zeigte beim 2:1-Sieg in Kulmain vor allem in Halbzeit eins eine starke Leistung. Die Offensivspieler wie Dominik Zawal (rechts) waren von der Kulmainer Abwehr um Florian Greger (links) kaum zu bremsen.

Grafenwöhr. (kmu) Nach dem gelungenen Start in Kulmain (2:1-Sieg) herrschte ausgelassener Jubel bei den Mannen von Roland Lang. Nichtsdestotrotz steht an diesem Freitag, 27. Juli, um 19 Uhr mit dem Vorjahresfünften SpVgg Schirmitz nun eine größere Aufgabe vor der Tür.

Die Elf von Gästecoach Josef Dütsch spielte im vergangenen Jahr ein überragende Runde und hatte bis kurz vor Schluss noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Landesliga. Allerdings verpatzte man nach guter Vorbereitung vor Wochenfrist das Auftaktmatch gegen den Landesligaabsteiger SV Raigering. Gegen einen der Topfavoriten der Bezirksliga hielt man das Spiel lange Zeit offen und musste erst kurz vor Schluss das entscheidende 0:2 hinnehmen.

Anders verlief die Partie der Hausherren, die kampfstarke Kulmainer niederrangen und gerade in der ersten Halbzeit ansehnlichen Fußball präsentierten, sich allerdings nicht für ihren Aufwand belohnten. Entscheidend bei diesem Match war die Tiefe des Grafenwöhrer Kaders, da gerade die Einwechselspieler Max Kaufmann, Jonathan Hammermann und der Torschütze zum Siegtreffer, Alexander Dobmann, neuen Schwung in die Partie brachten.

Schirmitz verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen Akteuren und jungen Talenten. Torhüter Julian Ramm zählt zweifelsohne zu den besten Schlussmännern der Liga. Im Angriff wissen Markus Peetz, Benedikt Kormann und Neuzugang Florian Krapf nur zu gut, wo das Tor steht. Und mit den Routiniers wie Michael Herrmann und Marco Lingl verfügt die Dütsch-Elf darüber hinaus noch über jede Menge Qualität im Mittelfeld.

Wohlwissend um die Schwere der Aufgabe peilen die Garnissionsstädter auch gegen Schirmitz auf eigenem Platz einen Punktgewinn an. Neben den Langzeitverletzten Dominik Pautsch, Thomas Rahn, Valentin Schmidt und Maximilian Dippl fällt aller Voraussicht nach noch Jonathan Hammermann krankheitsbedingt aus. Zudem steht hinter dem Einsatz von Markus Kraus aufgrund muskulärer Probleme ein dickes Fragezeichen.

(du) "Gut gespielt und gekämpft, aber die Torchancen nicht genutzt." Auf diesen einfachen Nenner bringt es SpVgg-Trainer Josef Dütsch bei der Analyse des 0:2 gegen den Ex-Landesligisten SV Raigering. Es hilft aber nichts, der missglückten Saisonpremiere lange nachzutrauern, denn nun gilt es, beim forschen Aufsteiger SV Grafenwöhr verlorenen Boden gutzumachen. Dass dies erneut eine heikle Aufgabe werden wird, darüber ist man sich im Schirmitzer Lager durchaus bewusst. Coach Roland Lang, ein ehemaliger Schirmitzer, ist mit seiner jungen und dynamischen Truppe in Kulmain optimal in die Liga gestartet. Die SV Grafenwöhr profitiert natürlich noch von der Aufstiegseuphorie und wird versuchen, diese beim ersten Heimspiel gegen den alten Widersacher aus Schirmitz mit einem weiteren Dreier nochmals zu steigern. Die SpVgg wird sich daher auf einen aggressiven Gegner und eine stark anfeuernde Anhängerschaft im Grafenwöhrer Sportpark einstellen müssen.

Schirmitz erinnert sich aber noch gerne an die Saison 2016/17, als man als Bezirksliga-Neuling in Grafenwöhr mit 3:2 gewann und auch das Rückrundenspiel in Schirmitz mit 1:0 erfolgreich gestalten konnte. Es wird für die SpVgg-Angreifer aber entscheidend darauf ankommen, ob sie sich wie vor zwei Jahren im Grafenwöhrer Strafraum erfolgreich durchsetzen können. Die Verletzung von Bastian Dütsch ist noch nicht so weit abgeklungen, dass sein Einsatz schon riskiert werden könnte. Wenigstens ist aber Routinier Michael Herrmann wieder dabei.

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