12.04.2019 - 14:18 Uhr
SchirmitzSport

Schirmitz muss Chancen besser nützen

Die SpVgg Schirmitz hatte in Amberg mit 2:4 verloren, Trainer Josef Dütsch trauert immer noch den dort vergebenen Torchancen nach. Im Heimspiel gegen Kulmain müssen diese besser genützt werden. Der Gegner kommt mit dem letzten Aufgebot.

Die SpVgg Schirmitz (in der Mitte Flroian Krapf) entschied das Vorrundenspiel beim SV Kulmain mit 2:0 für sich. Die Chancen, diesen Dreier zu wiederholen, stehen nicht schlecht, da der Gast personell arg geschwächt anreisen wird.
von Norbert DuhrProfil

Unfassbar ist es für den Schirmitzer Coach heute noch, welche Möglichkeiten sein Team in Amberg ausgelassen hat. "Wir hätten zur Halbzeit noch viel höher führen müssen, als nur mit 2:1. Leider haben wir dann im zweiten Duchgang den Faden verloren und noch eine unnötige Niederlage kassiert", trauert Dütsch den verlorenen Zählern nach. Am Sonntag (Anstoß erst um 16 Uhr) hofft nicht nur der Trainer, dass seine Mannen besser treffen, denn im Heimspiel gegen den Siebtplatzierten SV Kulmain muss endlich wieder einmal ein Dreier her.

Gegen Kulmain und in der gleich darauf folgenden Heimpartie gegen den SV Sorghof gilt es für die SpVgg, die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einzufahren. Dies haben die Schützlinge von Trainer Thomas Kaufmann weitgehend schon geschafft, heimsten sie doch zuletzt gegen Paulsdorf und Sorghof vier wichtige Punkte ein. Als Torschütze vom Dienst erwies sich dabei immer wieder der brandgefährliche Nicolas Pusiak. Wie man den Gegner aber trotzdem aufs Kreuz legen kann, hat die SpVgg in der Hinrunde mit einem 2:0-Überraschungscoup in Kulmain unter Beweis gestellt.

Die Gäste hatten am letzten Sonntag gegen den Tabellenletzten SV Sorghof einige Schwierigkeiten und kamen über ein unbefriedigendes 1:1 auf eigenem Platz nicht hinaus. Die Gelb-Schwarzen werden aber im Derby bei ihrem alten Widersacher Schirmitz auf Revanche für die Vorrundenniederlage sinnen und bestimmt einen kampfstarken Gegner abgeben, der von der Dütsch-Truppe sicher nicht noch einmal so glatt bezwungen werden kann wie im letzten September. In Schirmitz ist man sich aber dessen bewusst und will die Aufgabe entschlossen angehen. "Wir haben in dieser Woche gut trainiert und werden alles in die Waagschale werfen", gibt sich der Trainer kämpferisch. Er hat diesmal bis auf den verletzten Florian Krapf alle Mann an Bord.

In der Tat waren die letzten beiden Spiele des SV Kulmain keine Leckerbissen. Während man gegen Paulsdorf eine noch akzeptable Leistung abrief, passierten gegen den SV Sorghof einfachste Fehler. Letztlich hält der SVK das Positive fest: Das ist der feststehende Klassenerhalt und das sechs Spieltage vor dem Saisonende. "Mit einer Leistung wie in den beiden Spielen des vergangenen Wochenendes bekommen wir große Probleme in Schirmitz", ruft Trainer Thomas Kaufmann seine Spieler zu einer Leistungssteigerung auf. Allerdings kommen weitere Ausfälle hinzu, was dazu führt, dass sich die Mannschaft fast von alleine aufstellt. "Wir fahren am Sonntag wohl mit einer Art letztem Aufgebot nach Schirmitz", sagt Kaufmann.

Neben dem Langzeitverletzten Chudalla, N. Weber, Popp und D. Kastner fallen zudem Dumler, Nicklas und Schmid aus. Aus privaten Gründen fehlen die derzeitigen Leistungsträger Pusiak und Bodner.

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