02.11.2018 - 12:54 Uhr
SchirmitzSport

SpVgg Schirmitz rechnet sich was aus

Sieg gegen Raigering, Remis gegen Grafenwöhr: Die SpVgg Schirmitz scheint in der Bezirksliga Nord so langsam in Fahrt zu kommen. Beim aktuell formschwachen 1. FC Schwarzenfeld soll sich der Aufwärtstrend fortsetzen.

von Norbert DuhrProfil

Bezirksligist SpVgg Schirmitz gastiert am Samstag um 14.45 Uhr beim ins Tabellen-Mittelfeld abgerutschten Ex-Landesligisten 1. FC Schwarzenfeld. Obwohl die Hausherren unter Zugzwang sind, rechnet sich Schirmitz etwas aus. Vier wichtige Zähler holte die Truppe von Trainer Josef Dütsch zuletzt gegen die Spitzenmannschaften Raigering und Grafenwöhr. Sie festigte damit nicht nur den 12. Tabellenplatz, sondern baute den Vorsprung auf Relegationsrang 13 auf sieben Punkte aus.

Die Ergebnisse zeigten, dass die SpVgg auch gegen die Etablierten der Bezirksliga mithalten kann. Die bislang erreichten 19 Punkte stellen aber noch lange kein Ruhekissen dar. Im Gegenteil: Die Elf von Neu-Spielführer Markus Peetz darf jetzt nicht nachlassen und muss auch beim Gastspiel in Schwarzenfeld versuchen, ihre derzeit gute Verfassung zu bestätigen. Ganz anders sieht die Lage derzeit beim Landesliga-Absteiger aus, bei dem eine katastrophale Bilanz von vier Niederlagen in Folge zu Buche steht. Erst am letzten Sonntag geriet Schwarzenfeld in Kulmain mit 0:4 unter die Räder. Auch die Heimpartien gegen Schwarzhofen (1:2) und gegen den FC Amberg (1:3) sowie den Auftritt in Paulsdorf (0:2) setzten die Schützlinge von Trainer Wolfgang Richthammer überraschend in den Sand.

Diese vier Negativerlebnisse stellen aber auch eine Gefahr für die Dütsch-Elf dar, denn der auf Platz acht abgerutschte Kontrahent wird gegen den Zwölften unbedingt einen Sieg anpeilen. Schirmitz muss ein Augenmerk auf die Peter-Brüder, die über Bayernliga-Erfahrung verfügen, sowie auf den torgefährlichen Angreifer Maximilian Ferstl legen. Verwertet man dazu die eigenen Chancen, hat die SpVgg auch in Schwarzenfeld eine Chance. Das 1:1 aus der Vorrunde sollte Ansporn sein, auch diesmal zumindest einen Zähler zu entführen.

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