26.10.2018 - 13:18 Uhr
SchirmitzSport

SpVgg Schirmitz will SV Grafenwöhr ärgern

Zuletzt ließ die SpVgg Schirmitz mit einem Coup in Raigering aufhorchen. Mit frischem Selbstvertrauen geht die Dütsch-Truppe ins Duell mit dem Aufstiegsaspiranten aus Grafenwöhr. Die SV muss dabei auf einen formstarken Angreifer verzichten.

Der Ausfall des zuletzt formstarken Patryk Bytomski trifft die SV Grafenwöhr vor dem Derby in Schirmitz hart.
von Externer BeitragProfil

Kein geringerer als der souverän auftrumpfende Tabellenzweite SV Grafenwöhr, der für den Schirmitzer Coach Meisterschaftsfavorit Nummer eins ist, gastiert am Sonntag um 15 Uhr zum Derby auf dem Naabsportplatz. Die Schützlinge von Trainer Roland Lang, einem früheren Schirmitzer Spieler, befinden sich in einer konstant guten Form und setzten ihrem Höhenflug in der Bezirksliga Nord mit zuletzt zwei glatten 5:0-Heimsiegen gegen den FC Amberg und den SV Kulmain die Krone auf.

Überhaupt mussten die Grafenwöhrer im bisherigen Saisonverlauf nur dreimal Federn lassen: Gegen den FC Wernberg, den SV Raigering und überraschend auch gegen den TuS Kastl musste sich der Aufsteiger geschlagen geben. Alle anderen Gegner wurden besiegt. Angesichts dieser Erfolgsbilanz müsste der SpVgg Schirmitz vor dem Heimspiel eigentlich Angst und Bange werden. Doch weit gefehlt. Die SpVgg kann nach ihrem Coup in Raigering und den damit errungenen wertvollen drei Punkten selbstbewusst gegen den Favoriten antreten.

"Wir haben keine Angst und wollen dem Gegner Paroli bieten", lautet die Motivation von Trainer Dütsch an seine Mannschaft, die jetzt gegen Grafenwöhr nachlegen und sich mit Mut und großem Kampfgeist für die unglückliche 2:3-Vorrunden-Niederlage revanchieren will. Dass die Aufgabe aber alles andere als leicht wird, darüber ist man sich im Lager der SpVgg bewusst. Trotzdem sollen die Wirkungskreise der torgefährlichen Gästestürmer Alexander Dobmann und Patryk Bytomski sowie von Kapitän und Spielmacher Johannes Renner eingeengt werden. Auf der anderen Seite müssen die eigenen Torchancen konsequent genutzt werden. Vielleicht gelingt dem Tabellenzwölften eine weitere Überraschung. Die SpVgg will mit dem stärksten Aufgebot wenigstens eine Punkteteilung erreichen.

Grafenwöhr muss auf Bytomski verzichten

Die Grafenwöhrer um Trainer Lang reisen aber mit der Empfehlung von vier Siegen in Serie an. Dabei verbuchte die SV ein Torverhältnis von sage und schreibe 14:0. Vor Wochenfrist wurde mit dem 5:0 gegen den SV Kulmain der zweite Tabellenplatz gefestigt. Diesen Lauf wollen die Grafenwöhrer auch in Schirmitz fortsetzen, wissen allerdings, dass dies aufgrund der Schirmitzer Stärke nicht einfach. Auch Trainer Lang schlägt in diese Kerbe: „Es wäre fatal, die SpVgg an ihrem aktuellen Tabellenplatz zu messen. Wir haben bereits im Hinspiel erfahren, wie unbequem Schirmitz zu bespielen ist. Sie werden gerade aufgrund des Hinspiels doppelt motiviert sein.“

Zudem ließ die Elf von Josef Dütsch gehörig aufhorchen, als sie dem SV Raigering die Grenzen aufzeigte und die erste Heimniederlage beibrachte. Auch in den Partien zuvor zeigte die Formkurve deutlich nach oben, als die DJK Ensdorf mit 3:2 niedergerungen wurde. Auch gegen den Spitzenreiter FC Wernberg wurde der SpVgg eine gute Leistung attestiert. Die Grafenwöhrer Defensive wird ein besonderes Augenmerk auf die bislang treffsichersten Bastian Dütsch und Benedikt Kormann (jeweils fünf Treffer) legen.

Für die Partie stehen Lang die Langzeitverletzten Maximilian Dippl, Thomas Rahn, Valentin Schmidt, Benjamin König und Jonathan Hammermann nicht zur Verfügung. Zudem ist der in den letzten Wochen stark aufspielende Patryk Bytomski im Urlaub. Hinter dem Einsatz von Markus Kraus steht noch ein Fragezeichen.

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.