09.11.2018 - 15:56 Uhr
SchirmitzSport

SpVgg Schirmitz in Zugzwang

Die Dütsch-Truppe muss gegen den TSV Detag Wernberg punkten, am besten dreifach.

Michael Herrmann (rechts) traf als einziger Schirmitzer in Schwarzenfeld. Zeigt er sich auch gegen Wernberg treffsicher?
von Norbert DuhrProfil

Nach der ärgerlichen Niederlage in letzter Minute in Schwarzenfeld braucht die SpVgg Schirmitz am Sonntag gegen den TSV Detag Wernberg und eine Woche später beim FC OVI-Teunz dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Coach Josef Dütsch war nach dem 1:2 am letzten Sonntag in Schwarzenfeld ziemlich angefressen, hatte doch seine Mannschaft zwei Minuten vor dem Ende im "Tiefschlaf", wie er sich ausdrückt, noch den Siegtreffer der Schwarzenfelder zugelassen und das schon greifbare Remis leichtsinnig verschenkt. Zum letzten Heimspiel vor der Winterpause hat die SpVgg am Sonntag um 14.30 Uhr nun den Tabellenvierten TSV Detag Wernberg zu Gast. Wenn die SpVgg nicht weiter an Boden verlieren will, darf sie die Partie auf keinen Fall wieder in den Sand setzen.

Die Gäste mit ihren torgefährlichen Angreifern Luff, Hudec und Göbl spielen heuer eine starke Saison, auch wenn sie zuletzt daheim gegen den SV Kulmain nicht über ein 1:1 hinauskamen. Die gute Form der "Lila-Weißen" bekamen die Schirmitzer schon in der Hinrunde bei der 0:4-Klatsche in Wernberg zu spüren.

So gesehen bedarf es für die SpVgg schon einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem Kampfgeist bis zur letzten Minute, um gegen den TSV Detag zu bestehen. Der heimischen Abwehr dürfte dabei die Hauptaufgabe zufallen. Sollten aber auch die SpVgg-Angreifer nicht nur einen Freistoß verwerten, wie zuletzt Michael Herrmann in Schwarzenfeld, sondern auch einmal herausgespielte Aktionen erfolgreich abschließen können, dann wäre sicher auch gegen Wernberg etwas zu holen.

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