30.05.2026 - 14:48 Uhr

Schlägereien unter Fans vor Champions-League-Finale

Rund 4.000 Polizisten sollen rund um das Champions-League-Finale in Budapest für Sicherheit sorgen. Vor dem Endspiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal kommt es zu Krawallen im Zentrum.

Der Pokal der Champions League steht zwischen den Trikots der Finalteams Paris Saint-Germain und FC Arsenal. Bild: Tom Weller/dpa
Der Pokal der Champions League steht zwischen den Trikots der Finalteams Paris Saint-Germain und FC Arsenal.

In der Nacht vor dem Champions-League-Finale zwischen Titelverteidiger Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal ist es im Zentrum Budapests zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Teams gekommen. Die Polizei sprach in einer Mitteilung von „Schlägereien unter mehreren Fans“ und erklärte, dass sie „wegen des Verdachts auf kollektive Randalierung ein Verfahren gegen unbekannte Täter“ eingeleitet habe.

Aktuell würden Kameraaufnahmen ausgewertet, hieß es weiter. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Fans beider Finalisten aufeinander einschlugen und Leuchtraketen zündeten. 

Bis zum frühen Nachmittag wurden keine weiteren Auseinandersetzungen gemeldet. Die Polizei sichert das Endspiel mit einem Großaufgebot von rund 4.000 Einsatzkräften ab. Neben den über 60.000 Fans in der Puskás-Arena sollen Zehntausende Anhänger ohne Tickets in die ungarische Hauptstadt gereist sein. 

Rund 8.000 Polizisten in Paris im Einsatz

Auch im Großraum Paris sorgen 8.000 Polizeibeamte und 2.500 Feuerwehrleute für Sicherheit. Frankreichweit werden 22.000 Polizistinnen und Polizisten eingesetzt. Verhindert werden sollen massive Ausschreitungen wie beim Pariser Champions-League-Sieg im Vorjahr. 

Damals gab es zwei Tote, knapp 200 Verletzte sowie über 500 Festnahmen. Die Behörden zählten zudem knapp 700 Brände, insbesondere von Autos. Krawalle am Rande der Feiern gab es besonders in der französischen Hauptstadt.

© dpa-infocom, dpa:260530-930-150727/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.