Schwandorf
24.06.2026 - 16:20 Uhr
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Aus 4:0 mach 4:6: Kurioser Testspiel-Verlauf

Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht: Nach einer 4:0-Pausenführung schien der SV Schwandorf-Ettmannsdorf bereits auf der Siegerstraße. Doch die SpVgg SV Weiden II drehte die Partie nach dem Seitenwechsel komplett und gewann 6:4.

Die SpVgg SV Weiden II mit Trainer Josef Rodler gewann das Testspiel gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf mit 6:4. Archivbild: Gerhard Büttner
Die SpVgg SV Weiden II mit Trainer Josef Rodler gewann das Testspiel gegen den SV Schwandorf-Ettmannsdorf mit 6:4.

Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten bekamen die Zuschauer am Dienstagabend im Testspiel zwischen dem SV Schwandorf-Ettmannsdorf und der SpVgg SV Weiden II zu sehen. Die Gastgeber legten einen furiosen Start hin, führten bereits nach rund 18 Minuten mit 4:0 und gingen mit diesem Ergebnis auch in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt jedoch komplett: Die Weidener Reserve erzielte sechs Treffer und drehte die Partie noch zu einem 6:4-Erfolg.

SVSE-Trainer Christian Most setzte dabei bewusst zwei verschiedene Mannschaften ein. „In der ersten Halbzeit hat die Landesligamannschaft gespielt und es war wirklich ein sehr überzeugender Auftritt“, sagte der Coach. Seine Elf habe sich zahlreiche Chancen erspielt und sei verdient mit einer 4:0-Führung in die Kabine gegangen. Nach dem Seitenwechsel erhielten dann Spieler aus der U19 sowie Perspektivspieler aus der zweiten Mannschaft ihre Einsatzzeit. Das wirkte sich auch auf den Spielverlauf aus. „Es waren 4, 5 brutale individuelle Fehler dabei, die dann auch sehr hart bestraft worden sind“, erklärte Most. Dennoch wollte er das Ergebnis der zweiten Halbzeit nicht überbewerten. „Absolut kein Vorwurf an die Jungs. Wir wollten ihnen einfach mal die Möglichkeit geben, sich auf diesem Niveau zu messen.“

Auch Weidens Trainer Josef Rodler zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Es waren irgendwo zwei unterschiedliche Halbzeiten, irgendwo aber auch nicht“, sagte er. Schon vor der Pause habe seine Elf phasenweise gut gepresst, sei jedoch für Fehler konsequent bestraft worden. „Ettmannsdorf hat einfach Qualität und hat am Anfang alles bestraft.“ Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Bezirksligist dann den Druck und zeigte sich deutlich zielstrebiger. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann auch mehr Zug zum Tor gehabt. Dann kommt so ein Ergebnis zustande“, erklärte Rodler.

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