29.03.2019 - 18:09 Uhr
SchwandorfSport

Auftakt mit Spitzenspiel in Niedermurach

Kreisklasse Nord: SG erwartet die SpVgg Pfreimd II - Haselbach mit Top-Verpflichtung gegen den TSV Stulln II klarer Favorit

Die Stullner feiern: Ein gewohntes Bild in dieser Saison. Der TSV wird wohl schon in den nächsten Wochen den Aufstieg perfekt machen.
von Autor HÜRProfil

Der SV Haselbach und die SG Niedermurach/Pertolzhofen bilden in der Kreisklasse Nord das Verfolgerduo (jeweils 37 Punkte) der beiden punktgleichen Top-Teams aus Silbersee und Pfreimd (jeweils 40 Punkte). Die SG Niedermurach/Pertolzhofen erwartet zu Beginn mit der SpVgg Pfreimd II im Spitzenspiel die wesentlich schwerere Aufgabe, kann jedoch mit einem besonderen Spiel zu Hause auf dem Platz in Niedermurach ganz nach vorne kommen. Der SV Haselbach ist bereits heute Nachmittag um 16 Uhr hingegen zu Hause klarer Favorit gegen den abgeschlagenen TSV Stulln II.

SV Haselbach - TSV Stulln II Sa. 16.00

Eine echte Top-Verpflichtung konnte der SV Haselbach in der Winterpause an Land ziehen. Mit Torhüter Markus Pangerl von der DJK Ensdorf konnte der SV einen festen Rückhalt für die restliche Rückrunde verpflichten. Mit einer guten Trainingsbeteiligung und einem Trainingscamp in Prag als Höhepunkt bereitete sich die Elf von Spielertrainer Daniel Bohnert auf die bevorstehenden Aufgaben vor. Mit einem Sieg will Haselbach weiter Druck auf die Spitzenplätze ausüben. Stullns Coach Rudi Fröhlich möchte mit seiner Truppe noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Die Testspiele und die Vorbereitungsphase verliefen ordentlich, so dass man trotz klarer Außenseiterrolle in Haselbach hochmotiviert ins Spiel gehen kann. Sicher nicht dabei ist Keeper Ivan Bakula (private Gründe).

DJK Dürnsricht - SG Silbersee Sa. 16.00

Witterungsbedingt war die Vorbereitungsphase der Fensterbacher alles andere als optimal. Interimstrainer Josef Preitschaft konnte dennoch den Willen der Mannschaft erkennen, unbedingt den Klassenerhalt zu schaffen. Mit einem Teilerfolg zu Hause gegen den starken Gast aus Silbersee wäre man zu Beginn des Pflichtspieljahres nicht unzufrieden. Der derzeitige Ligaprimus SG Silbersee um Trainer Markus Decker möchte mit einem Sieg die Tabellenspitze verteidigen und kann nach einer guten Vorbereitung unverändert in das neue Jahr gehen. Bei einem Trainingslager in Österreich sammelte der Gast die nötigen Grundlagen, um topfit für die bevorstehenden Aufgaben zu sein.

SV Trisching - TSV Dieterskirchen Sa. 16.00

In vier Vorbereitungsspielen hagelte es vier Niederlagen und 15 Gegentore für die Trischinger Mannschaft von Trainer Gerald Lösch. Gegen starke Gäste aus Dieterskirchen muss dringend die Defensivarbeit verstärkt werden, möchte man nicht gleich zu Beginn des Jahres zu Hause leer ausgehen. Die Feier des 30. Geburtstages des Trischinger Spielers Michael Obendorfer im Anschluss an das Spiel im SV-Sportheim ist zusätzlich Motivation für die Lösch-Truppe. Dieterskirchen konnte nur zwei Vorbereitungsspiele absolvieren, mit dem Trainingseifer waren die Verantwortlichen jedoch nicht unzufrieden. Im Hinspiel musste man nach schwacher Vorstellung zu Hause eine 0:3-Niederlage gegen Trisching akzeptieren, hier wünscht sich der Vereinsvorsitzende Robert Becher eine Wiedergutmachung seiner Truppe.

SV Pullenried - FC Wernberg II So. 12.30

Für Pullenrieds Trainer Robert Hölzl kommt mit dem FC Wernberg II eine unberechenbare Mannschaft. "Keiner weiß, wo er nach einer Wintervorbereitung steht, wir müssen über den Kampf ins Spiel finden", sagt Robert Hölzl. Trotz der angespannten Kader-Situation möchte der FC Wernberg II in den restlichen Spielen die hinteren Mannschaften unter Druck setzen und alles versuchen, die Liga zu halten. Die gute Trainingsbeteiligung stimmt den neuen Trainer Max Kurzwart zuversichtlich, eine gute Rolle zu spielen. Durch die vier Abgänge im Winter und der Langzeitverletzung von Bastian Hübner reduzierte sich der Kader des Aufsteigers auf 12 Spieler.

DJK Weihern - TV Nabburg So. 15.15

Die abstiegsbedrohte DJK Weihern konnte sich in der Winterpause mit den Spielern Manuel Winkler, Martin Filipiak, Lukas Preisser und Alexander Auer vom Ligakontrahenten FC Wernberg II verstärken. In den verbleibenden Partien ist es primäres Ziel das rettende Ufer noch zu erreichen und den Klassenerhalt zu schaffen. Allerdings verletzte sich mit Markus Werner ein wichtiger Abwehrspieler und fällt wohl längerfristig aus. Ganz hat der TV Nabburg die Aufstiegsambitionen noch nicht bei Seite geschoben. "Sollten die vorderen Teams schwächeln, möchten wir zur Stelle sein", berichtet Nabburgs Presse-Verantwortlicher und Spieler Felix Scharf, der selbst an diesem Wochenende urlaubsbedingt fehlt. Vor der in der Winterpause sich personell stark verbesserten DJK Weihern haben die Nabburger gehörigen Respekt und betrachten dieses Auftaktspiel als Standortbestimmung für die kommenden Wochen.

Niedermurach/Pert. - SpVgg Pfreimd II So. 15.15

Die SG Niedermurach/Pertolzhofen fiebert dem Auftakt entgegen. Die Vorbereitung wurde ohne Verletzungen durchlaufen, so dass Coach Stoyan Stoykov aus dem Vollen schöpfen kann. Gegen den unmittelbaren Kontrahenten gilt es nun zu punkten, um sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und weiter die hervorragende Ausgangsposition in der Tabelle untermauern zu können. Ebenfalls ohne Verletzungssorgen reist die SpVgg Pfreimd II ins Murachtal.

SV Diendorf - SpVgg Schönseer Land So. 15.15

Im ersten Spiel nach der Winterpause muss der SV Diendorf zu Hause gegen die SpVgg Schönseer Land dringend punkten um den Abstand zu den hinteren Plätzen nicht geringer werden zu lassen. Trainer Udo Braunschläger muss jedoch auf zwei Urlauber verzichten und bangt darüber hinaus um die Einsatzfähigkeit zweier weiterer Akteure verletzungsbedingt. Mit einer engagierten und konzentrierten Spielweise peilt das Gästetrainerduo Dietl/Dietl einen Punktgewinn bei der ersten Standortbestimmung des Jahres in Diendorf an. Verletzt fehlen weiterhin Jindrich Bittengl, Markus Singer und Bastian Riedl. Erfreulich hingegen auf Seiten der Gäste ist die Rückkehr von Michael Wild und Tobias Eichstätter sowie die Hinzunahme der Eigengewächse David Herrmann und Pablo Reinhardt.

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