13.05.2022 - 13:32 Uhr
SchwandorfSport

Derby in Wernberg: Pfreimd will Meister werden, Detag die Klasse halten

Für die Bezirksligisten aus dem Schwandorfer Bereich steht ein entscheidender Spieltag an. Die SpVgg Pfreimd kann den Titel eintüten, doch auch für den TSV Detag Wernberg steht noch einiges auf dem Spiel.

So wie beim Derby gegen den FC Wernberg in der Vorwoche wollen die Spieler des TSV Detag Wernberg diesmal auch nach dem Spiel jubeln. Allerdings könnte die Aufgabe gegen die SpVgg Pfreimd kaum schwieriger sein. Zumal die Gäste bei einem Sieg Meister werden können.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

FC OVI-Teunz – DJK Ensdorf Sa. 15.00

(aho) Zum Duell der beiden abgeschlagenen Kellerkinder empfängt der FC OVI-Teunz die DJK Ensdorf. Sowohl für die Gäste als auch für die Einheimischen geht es um nichts mehr, beide müssen in die Kreisliga zurück. Nach der Niederlage vom Mittwoch gegen den SV Raigering hoffen die Gastgeber endlich wieder einmal auf ein Erfolgserlebnis. Die Leistung in diesem Nachholspiel war gegenüber den Vorwochen verbessert, doch erneut gelang kein Treffer. So genügten den Panduren ein Treffer zu Beginn des Spiels und einer am Ende zum glanzlosen Sieg. In diesem Heimspiel in Teunz tritt der FC mit einer wieder veränderten Aufstellung an, weil Daniel Welnhofer, Daniel Kellner und Daniel Augustin fehlen. Trotzdem ist die Hoffnung berechtigt, endlich den Ball wieder einmal im gegnerischen Gehäuse unterzubringen, denn die Einstellung hatte zuletzt gestimmt.

SpVgg Schirmitz – SV Schwarzhofen Sa. 16.00

(hür) Mit erneut zwei Siegen in Folge in der zurückliegenden Woche versetzte sich der SV Schwarzhofen nun zwei Spieltage vor Saisonende in die komfortable Lage, den Erhalt der Bezirksliga kurz vor Augen zu haben. Dennoch möchte man weiter die tolle Restrückrunde fortsetzen, in der der SVS 16 Zähler aus acht Spielen holte, und nicht auf die Ergebnisse auf anderen Plätzen achten. Erfahrungsgemäß unbequem und engagiert erwartet man die sich derzeit auf dem Abstiegsrelegationsplatz befindende SpVgg Schirmitz, die sich mit Blick auf ein weiteres Bezirksligajahr nach Josef Dütsch alles andere als eine Niederlage leisten darf. Schwarzhofen kommt mit dem Selbstbewusstsein der letzten Wochen und einem sich in Torlaune befindenden Angreifer Christoph Gietl in die Weidener Vorstadt. Martin Weiß hingegen wird erneut wegen einer schmerzhaften Rückenverletzung fehlen.

TSV Detag Wernberg – SpVgg Pfreimd Sa. 16.00

(lfj) So bitter die Derby-Niederlage auch war, die Detag-Spieler müssen sie schleunigst aus ihren Köpfen verdrängen, denn in den letzten beiden Saisonspielen steht weitaus Wichtigeres zur Disposition, nämlich der direkte Klassenerhalt. Nach den vergebenen zwei Matchbällen hat der TSV Detag alles noch selbst in der Hand. Es fehlt rein rechnerisch noch ein Punkt, den sich die "Lila-Weißen" schon an diesem Wochenende gerne holen würden. Auf andere mögliche Szenarien oder Rechenspielchen wollen sich die Detag-Kicker nicht verlassen. Allerdings könnte die Aufgabe kaum schwerer sein, als in einer überaus wichtigen Partie auf den Ligaprimus SpVgg Pfreimd zu treffen. Die Pfreimder können mit einem Dreier die Meisterschaft und den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga feiern, was Detag verhindern will, um selbst in Sachen Ligaerhalt einen Schlussstrich zu ziehen. Die Rollen sind in diesem Klassiker also ganz klar verteilt, zumal es bei Detag aufgrund etlicher verletzter, erkrankter oder gesperrter Spieler in dieser wichtigen Phase der Saison zu einem personellen Engpass kommen könnte.

(smo) Um die Meisterschaft einzufahren, hat die SpVgg nun zwei Matchball-Spiele. Ein Sieg und die Lobinger-Elf kann nicht mehr eingeholt werden. Dieses Vorhaben soll bereits im Lokalderby beim TSV Detag Wernberg umgesetzt werden. Die Gastgeber befinden sich noch in Abstiegsrelegationsgefahr, weshalb die Pfreimder mit einem schweren Spiel rechnen. „Für Detag ist es das zweite Derby innerhalb einer Woche. Gegen den FC Wernberg kassierten sie in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer. Umso motivierter erwarte ich diese Mannschaft am Samstag“, warnt Spielertrainer Bastian Lobinger sein Team. „Wir sind auf ein umkämpftes Derby eingestellt, da es für beide Mannschaften um viel geht. Im Hinspiel mussten wir uns mit 0:1 geschlagen geben und das soll nun im Rückspiel wieder gerade gerückt werden. Zielsetzung ist es in Wernberg zu gewinnen und den Titel einzufahren“, fordert Lobinger. Bis auf die Langzeitverletzten sollten alle Spieler an Bord sein.

SV Hahnbach – FC Wernberg Sa. 16.00

(she) Nach dem fulminanten Derbysieg gegen den TSV Detag folgte für den FC Wernberg nur vier Tage darauf im Nachholspiel gegen den SV Etzenricht die Ernüchterung. Das Derby zog einige Nachwehen nach sich, Trainer Christian Spindler musste daher den Kader umstellen, tat sich der FC schwer, ins Spiel zu kommen. Laufbereitschaft, Passspiel und Zweikampfverhalten waren nicht akzeptabel, so dass die Niederlage verständlich war. Diese Fehler will Spindler im dritten Spiel binnen acht Tagen beim SV Hahnbach vermeiden. Der Gastgeber hat eine starke Offensive, die, wenn sie einmal ins Rollen kommt, kaum aufzuhalten ist. Etliche Kantersiege und 75 erzielte Treffer sprechen für sich. So ist Hahnbach zwar der klare Favorit, kann aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung des FC Wernberg in die Schranken gewiesen werden – wie schon beim 2:2 im Hinspiel. Personell ändert sich beim FC wieder etwas: Bernd Zimmermann ist nach der Rotsperre zurück, dafür fehlt Johannes Wesnitzer (Operation am Daumen). Dazu sind zwei bis drei weitere Spieler fraglich.

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