25.10.2019 - 16:23 Uhr
SchwandorfSport

Die Hammer-Ansage

Ist das nur das Pfeifen im Walde oder sind die Tännesberger wirklich so selbstbewusst? Auf jeden Fall versprechen sie dem Spitzenreiter ein heißes Tänzchen.

Der Nabburger Patrick Greindl (links) klärt in dieser Szene vor Claus Grossmann von den Sportfreunden Weidenthal.
von Autor HÜRProfil

Das gesetzte Ziel, bei der SG Schönthal-Premeischl nicht zu verlieren und somit den Abstand auf Rang zwei nicht zu verringern, konnte der FC OVI-Teunz zuletzt im Spitzenspiel der Kreisliga West erfolgreich realisieren. Mit weiterhin fünf Punkten Vorsprung geht es nun am Sonntag zu Hause in Lokalderby gegen den angeschlagenen TSV Tännesberg. Die Mannschaft von Interimstrainer Sandro Hammer musste nach zwei Siegen nun zwei herbe und bittere Niederlagen einstecken und steht im Tabellenkeller weiterhin mit dem Rücken zur Wand. Die Gastgeber wollen in diesem sicherlich erneut emotionsgeladenen Prestigeduell weiter vorne dran bleiben, die Tännesberger dürfen sich definitiv keine erneute Niederlage in der Teunzer TGW-Arena erlauben.

FC Neunburg – TV Nabburg Sa. 14.15 Uhr

Zum Neunburger Kirchweih-Spiel empfängt der FC bereits am Samstag den TV Nabburg. Mit zehn Punkten aus den vergangenen fünf Spielen ist man im Lager des FC Neunburg durchaus zufrieden, so konnte die Elf von Spielertrainer Michal Mastny wieder den Anschluss ans Mittelfeld des Tabelle herstellen. Ohne den großen Druck freut man sich auf dieses Samstagsspiel und ein gemütliches Beisammensitzen nach dem Spiel mit den Zuschauern und Fans. Mit einer recht dünnen Personaldecke kommt der TV Nabburg in die Pfalzgrafenstadt. Mit Samuel Hausmann, Felix Scharf, Patrick Kirchner und Spielertrainer Manfred Widegger fehlen vier Leistungsträger in diesem Auswärtsspiel. Trotz dieser Rumpf-Elf ist man sich im Lager der TV-Verantwortlichen sicher, mit einer engagierten Vorstellung wie zuletzt etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können.

SG Silbersee – SG Gleiritsch-Trausnitz So. 14.15 Uhr

Das große Manko bei der SG Gleiritsch-Trausnitz ist nach wie vor die Defensivschwäche. „Wir kriegen einfach zu viele Gegentore, um uns befreien zu können“, resümierte Trainer Roland Schuller nach der bitteren Heimniederlage gegen den FC Neunburg am vergangenen Samstag. Am Sonntag geht es nun zum wiedererstarkten Aufsteiger nach Treffelstein. Dort erwartet die Elf von Roland Schuller alles andere als eine leichtere Begegnung als zuletzt. Hier gilt es wiederum in der Abwehr grundsolide zu arbeiten und versuchen, so lange wie möglich keinen Gegentreffer zu fangen.

SF Weidenthal-Guteneck – SC Ettmannsdorf II So. 14.15 Uhr

Die zwei Derbysiege nacheinander haben dem Selbstvertrauen der Eichhammer-Truppe richtig gut getan. „Wir wollen in der Erfolgsspur bleiben“, kündigt Jürgen Eichhammer auch zu Hause gegen die Landesligareserve aus Schwandorf eine engagierte Vorstellung seiner Mannschaft an. Der SC Ettmannsdorf II möchte in Weidenthal den Frust der Vorwoche abschütteln und mit einer effizienteren Torchancenverwertung etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Trainer Armin Rank haderte jüngst mit den Schiedsrichterentscheidungen, die seine Mannschaft gegen den FC Rötz auf die Verliererstraße brachten. „Wir blicken nach vorne und werden auswärts erneut mutig auftreten“, gibt sich der SC-Coach kämpferisch.

FC Rötz – FT Eintracht SAD So. 14.15 Uhr

Die Schwandorfer Eintracht reist mit der Absicht nach Rötz, das schlechteste Heimspiel in dieser Saison gegen den TSV Nittenau am vergangenen Sonntag wettzumachen. Trainer Rupert Frimberger weiß um die Tugenden des FC Rötz: „Die Spielweise der Rötzer liegt uns überhaupt nicht“, blickt der Eintracht-Coach auf das Vorrundenspiel zurück, in dem seine Mannschaft nur glücklich unentschieden spielte. Vordergründig gilt es, defensiv wieder geordneter zu stehen und die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. Personell fehlen der Schwandorfer Eintracht mit Turgut Eraslan und Alexander Diz verletzt zwei entscheidende Offensivkräfte am Rötzer-Irlweiher, die Jäger-Brüder sind im Urlaub und auch Kreativspieler Vaclav „Wenzel“ Klail ist angeschlagen.

TSV Nittenau – SG Schönthal-Premeischl So. 14.15 Uhr

Ein erneut schweres Heimspiel steht dem TSV Nittenau gegen den Tabellenzweiten bevor. Trotz der klaren Außenseiterrolle seiner Mannschaft ist sich Trainer Armin Götzer sicher, mit der nötigen Aggressivität und dem unbedingten Siegeswillen auch dieser Top-Truppe zu Hause Probleme bereiten zu können. Erfreulich aus Sicht der Regentaler ist die Rückkehr von Torhüter Michael Schmid und auch von Tobias Götzer, der nach längerer Verletzungsunterbrechung wieder einsatzbereit ist. Hingegen bangt das Nittenauer Lager um den Einsatz von Routinier Aslan Demirtas wegen einer Zerrung.

FC OVI-Teunz – TSV Tännesberg So. 14.15 Uhr

Das Remis im Spitzenspiel in Schönthal war genug, um den Tabellenzweiten auf Distanz zu halten. FC-Spielertrainer Josef Holler möchte nun im Lokalderby gegen den TSV Tännesberg in der Erfolgsspur bleiben und vor allem mit gefälligem Offensivspiel den gewünschten Dreier zu Hause behalten. „Das Lokalderby kommt genau zum richtigen Zeitpunk, um mit drei Zählern im Rücken dann die restlichen Punkte bis zu Winterpause einsacken zu können“, gibt sich Tännesbergs Interimscoach Sandro Hammer selbstbewusst. Primär muss, um dieses gesteckte Ziel zu erreichen, die Chancenverwertung des TSV enorm verbessert werden .

TV Wackersdorf – FC Schmidgaden So. 14.45 Uhr

Aus tabellarischer Sicht war der Auswärtssieg letzte Woche in Tännesberg für den TV Wackersdorf eminent wichtig, um nicht in die abstiegsgefährdete Zone zu geraten. Mit dem FC Schmidgaden hat die Elf von Trainer Matthias Pautsch am Sonntag einen Gegner, der in der Tabelle zwei Punkte mehr hat und mit einem Heimsieg überholt werden könnte. Der Coach der Knappen gibt weiterhin die taktische Devise vor, in der Defensive geordnet zu stehen und über schnelles Umschaltverhalten zu Kontermöglichkeiten zu gelangen. Trotz einiger fehlender Stammspieler ist der Wackersdorfer Trainer überzeugt von seinem vorhandenen und gesunden Spielermaterial. Der Mannschaftsmoral des FC Schmidgaden ist weiterhin ausgezeichnet. Trainer Gordon Börner muss in Wackersdorf aber den einen oder anderen Akteur verletzungsbedingt pausieren lassen. Unterdessen gilt es, auswärts stabil aufzutreten und zumindest einen Teilerfolg mit nach Hause zu nehmen.

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