Kreisliga West: Lokalderby TSV Stulln gegen FC Schmidgaden

Schwandorf
05.08.2022 - 15:05 Uhr

Ein prestigeträchtiges Duell steigt im Schwarzenfelder Sportpark, wenn die Mannschaft von Daniel Bohnert den Mitabsteiger aus OVI-Teunz empfängt. In Stulln sind die Hausherren in der Favoritenrolle.

Daniel Bohnert, der neue Trainer des 1. FC Schwarzenfeld.

FC Schwarzenfeld – FC OVI – Teunz Sa. 16 Uhr

Drei Siege in drei Spielen lautete die hervorragende Bilanz des FC Schwarzenfeld in der neuen Liga. Mit einem klaren und überzeugenden 5:1-Auswärtserfolg in Kleinwinklarn untermauerte die Mannschaft von Trainer Daniel Bohnert die Favoritenstellung seiner Mannschaft in dieser Liga. Auch zu Hause gegen den Mitabsteiger aus OVI-Teunz sollen die drei Zähler im Sportpark bleiben. Ohne ihren Stammtorhüter Christian Böl reist der FC OVI-Teunz nach Schwarzenfeld. „Wir haben den Anspruch dort mitzuspielen wobei ich davon ausgehe, dass in diesem Spiel die Tagesform entscheidet“, so Gästetrainer Matthias Biebl. Bastian Welnhofer (Sperre), Daniel Kellner und Christian Uschold (beide verletzt) sind ebenfalls nicht mit von der Partie auf Seiten der Gäste.

TSV Stulln – FC Schmidgaden Sa. 16 Uhr

Bis auf den weiterhin verletzten Sebastian Hartmann kann Stullns Trainer Andreas Meyer im Lokalderby gegen den FC Schmidgaden Bestbesetzung vermelden. Ziel des TSV Stulln ist es, den ersten Heimdreier einzufahren, wenngleich man sich im Lager der Gastgeber bewusst ist, dass der FC Schmidgaden dieses Spiel sehr ernst nehmen wird und hochmotiviert anreist. „Ich verteile nur ungern Vorschusslorbeeren für meine Mannschaft, weil ich die Gesetzmäßigkeiten eines Derbys sehr genau kenne“, warnt Stullns Abteilungsleiter Jürgen Vetter im Vorfeld dieses Prestigeduells. Mehr Mut und Überzeugung fordert hingegen Gästetrainer Wolfgang Richthammer von seiner Elf. Nach der verdienten Niederlage in Weidenthal, bei der seine Mannschaft eine schwache Leistung an den Tag legte, gilt es für den FC Schmidgaden nun ein anderes Gesicht zu zeigen. Da beim FC Schmidgaden an diesem Wochenende auch die zweite Mannschaft und A-Jugend im Einsatz ist, wird sich der finale Kader der Gäste erst sehr kurzfristig ergeben.

TSV Dieterskirchen – TSV Tännesberg So. 15.15 Uhr

Beim TSV Dieterskirchen herrscht große Vorfreude auf das zweite Heimspiel in der neuen Liga. Mit drei Siegen im Gepäck fühlt sich der Aufsteiger pudelwohl und geht mit dem Bewusstsein nicht nachlässig zu werden in das Spiel gegen einen angeschlagenen Gegner. „Wir wollen immer einen Schritt mehr machen als der Gegner“, so die Marschroute des Liganeulings auch im Heimspiel gegen die Tännesberger. Lukas Hölzl ist auf Seiten der Hausherren weiterhin verletzt. Mit aller Macht möchte der TSV Tännesberg einen Fehlstart wie in der vergangenen Saison vermeiden. Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Johannes Stahl zuletzt gegen den TSV Stulln die ersten Saisontreffer erzielen, doch mit einer schwachen anfangs halben Stunde nach der Halbzeit waren die Offensivbemühungen frühzeitig verpufft und die Mannschaft auf der Verliererstraße. Diese „Black-Outs“ müssen nun beim starken Aufsteiger in Dieterskirchen tunlichst vermieden werden.

TV Nabburg – FT Eintracht Schwandorf So. 15.15 Uhr

Der TV Nabburg trauert nach wie vor den vergebenen Chancen aus der bitteren 0:1-Niederlage in Niedermurach hinterher. Die starke Nabburger Mannschaft muss nun im Heimspiel gegen FTE Schwandorf in Sachen Konzentration und Cleverness einiges drauflegen, um wieder in die Spur zu finden. „Ich erwarte schon alleine wegen unserer beiden Neuzugänge von der Schwandorfer Eintracht ein emotionales Spiel“, prognostiziert Nabburgs Fußball-Chef Felix Scharf die Herangehensweise beider Mannschaften. Die Eintracht holte am vergangenen Wochenende im Derby gegen den SC Katzdorf die ersten drei Zähler und fährt mit einem gesteigerten Selbstvertrauen nach Nabburg. „Wir werden uns gezielt vorbereiten und haben in Nabburg einen Matchplan“, erinnert Schwandorfs Ruppert Frimberger an die erwartet starke Offensivabteilung der Gastgeber.

TV Wackersdorf – SG Pertolzhofen So. 15.15 Uhr

Eine Woche Zeit hatte der TV Wackersdorf nach dem verlegten Spiel, um seine verletzten Spieler gesund zu pflegen. „Mit Blick auf die nächsten Wochen ist ein Sieg gegen die SG Pertolzhofen/Niedermurach Pflicht“, umschreibt Abteilungsleiter Markus Ellert die Zielvorgabe für seine Mannschaft. Dennoch sind die Knappen gewarnt, immerhin konnten die Gäste die letzten beiden Spiele gewinnen. Mit breiter Brust kommt die Mannschaft von Trainer Robert Schafbauer nach Wackersdorf. „Mit der Einstellung wie zuletzt fahren wir nicht ohne Punkte nach Hause“, freut sich SG-Spartenleiter Manuel Gleissner über die überzeugenden Auftritte seiner Jungs zuletzt.

SG Neukirchen – SF Weidenthal So. 17 Uhr

Die Sportfreunde aus Weidenthal-Guteneck reisen also haushoher Favorit nach Neukirchen-Balbini. 17 Gegentreffer in drei Spielen und keinen einzigen Zähler lautet die magere Ausbeute des SG-Neutrainers Thomas Voith. Sein Gegenüber Christian Hechtl holte immerhin zwei Siege bislang und kann am Sonntagabend eine Position im oberen Tabellendrittel sichern. Dennoch fordert der Interimstrainer der Sportfreunde eine Leistungssteigerung seiner Spieler im Vergleich zu Vorwoche, personell ist die Kaderbesetzung unverändert.

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