Kreisliga West: SG Pertolzhofen/Niedermurach will den TV Nabburg ärgern

Schwandorf
29.07.2022 - 13:11 Uhr
Günter Pröls (links) und die SG Pertolzhofen/Niedermurach streben nach der Derby-Pleite gegen den TSV Dieterskirchen (im Bild Maximilian Weingärtner) zum Saisonauftakt in zweiten Heimspiel gegen den TV Nabburg eine bessere Leistung an.

Mit einer blütenreinen West reist der starke Aufsteiger TSV Dieterskirchen am Sonntagnachmittag ins Regental zum TSV Nittenau. Am Gerhard-Stangl-Sportgelände trifft die Elf von Rainer Summerer auf eine Mannschaft, die mit vier Zählern in zwei Spielen ebenfalls ohne Niederlage in die Saison gestartet ist. Schon am Samstag gastiert der heuer eminent starke und ausgeglichene TV Nabburg in Niedermurach (16 Uhr), und der Bezirksliga-Absteiger FC Schwarzenfeld gibt sein Gastspiel in Kleinwinklarn.

SG Pertolzhofen/Niedermurach – TV Nabburg Sa. 16.00

Der Auswärtsdreier beim Absteiger in Katzdorf versorgte die SG mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen nach der Auftaktniederlage im Derby gegen Dieterskirchen. „Wenn wir konzentriert zu Werke gehen, sehe ich uns auch gegen den Favoriten aus Nabburg nicht chancenlos“, sagt SG-Sportchef Manuel Gleissner. Bis auf Benedikt Weinfurtner und Schlussmann Stefan Luber treten die Gastgeber in Bestbesetzung an. „Der Sieg gegen eine Spitzenmannschaft hat uns natürlich gut getan“, freut sich Nabburgs Abteilungsleiter Felix Scharf über den knappen 2:1-Sieg über den FC OVI-Teunz. Die Tatsache, dass in den nächsten Wochen zuletzt verletzte Leistungsträger in den Kader zurückkehren und einen leistungssteigernden Konkurrenzkampf entfachen, stimmt die Nabburger zuversichtlich, auch aus Niedermurach die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Torjäger Tarkan Özdemir könnte an diesem Wochenende sein Startelf-Debüt geben. Bis auf Samuel Hausmann (Bänderverletzung) und Florian Hösl (Trainingsrückstand) kann Coach Sven Seitz seine beste Mannschaft aufs Feld schicken.

SG Neukirchen-Balbini/Kleinwinklarn – FC Schwarzenfeld Sa. 18.30

Ohne sieben teils wichtige Stammspieler reist der zweimal siegreiche FC Schwarzenfeld nach Kleinwinlarn. „Wir haben trotzdem die Qualität, um dort zu gewinnen“, zeigt sich Spielleiter Martin Grassmann selbstbewusst. Nach zwei Auftaktsiegen ohne Gegentor will der Bezirksliga-Absteiger diese Serie auch bei der SG fortsetzen.

FT Eintracht Schwandorf – SC Katzdorf So. 14.00

Bei der Schwandorfer Eintracht verbessert sich die Personalsituation zusehends. Trainer Rupert Frimberger kann im Derby zu Hause gegen den SC Katzdorf Bestbesetzung vermelden. „Es wird Zeit für den ersten Dreier“, verspricht der Eintracht-Coach den heimischen Zuschauern eine engagierte Leistung seiner Truppe.

SF Weidenthal-Guteneck – FC Schmidgaden So. 15.15

Der Mannschaft selbst kann Interimstrainer Christian Hechtl keinen Vorwurf machen. „Wir präsentieren uns mit einem enorm hohen läuferischen Aufwand, der nicht belohnt wurde“, sieht der derzeitige SF-Trainer die Truppe dennoch auf einem guten Weg. Im Heimspiel gegen Schmidgaden, bei dem zudem Christoph Giedl wegen einer Adduktorenverletzung ausfällt, möchten sich die Sportfreunde für den Fleiß der letzten Wochen belohnen. Die gastierenden Schmidgadener haben Respekt vor der starken Weidenthaler Mannschaft. „Wir treffen auf eine sehr gute Mannschaft, die wir von Beginn an mit konsequenter Zweikampfführung bearbeiten wollen“, weiß Coach Wolfgang Richthammer um die Schwere der Aufgabe. Zum Kader der Vorwoche stößt Michaeli Gatsas hinzu.

TSV Nittenau – TSV Dieterskirchen So. 15.15

Ein Remis in Nittenau wäre für den gut gestarteten Aufsteiger aus Dieterskirchen eine tolle Sache. Bis auf zwei angeschlagene Akteure kann der TSV bestbesetzt anreisen. „Wir haben großen Respekt vor der gut gemischten, kreisligaerfahrenen Mannschaft des TSV Nittenau“, äußerte sich der Vorsitzende Robert Becher im Vorfeld.

TSV Tännesberg – TSV Stulln So. 15.15

Eine katastrophale Leistung legte der TSV Tännesberg in Schmidgaden an den Tag und fuhr zu Recht ohne Punkte nach Hause. Nun gilt es zu Hause, mit den Rückkehrern Maxi Schmid, Sandro Hammer und Thomas Hauer eine bessere Performance an den Tag zu legen als in den ersten beiden Partien. Peter Rackl ist auf TSV-Seite beruflich verhindert. Mit zwei Punkten aus zwei Spielen kann der TSV Stulln nicht zufrieden sein. Abteilungsleiter Jürgen Vetter zeigte sich enttäuscht vom Auftritt der Mannschaft zu Hause gegen Nittenau. „Hier haben wir es nicht geschafft, den Gegner mehr unter Druck zu setzen.“ Für das Gastspiel in Tännesberg erwartet er ein anderes Auftreten der Mannschaft. Sebastian Hartmann wird verletzungsbedingt nicht mit nach Tännesberg fahren.

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