26.04.2019 - 19:50 Uhr
SchwandorfSport

Nach der Kür folgt die Pflicht

Ein Quintett aus der Kreisklasse Nord kämpft um die Meisterschaft sowie den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Kreisliga. Am formstärksten kommt der TV Nabburg daher. Die Bauer-Elf steht nun vor einer vermeintlich leichten Aufgabe.

Erst der Coup gegen den Tabellenführer Silbersee und nun eine vermeintlich leichte Aufgabe bei der Wernberger "Zweiten": Darf die Mannschaft der Stunde in der Kreisklasse Nord, der TV Nabburg, auch am Sonntag wieder jubeln?
von Autor HÜRProfil

Alle Augen richten sich auf das spannende Aufstiegsrennen in der Kreisklasse Nord. Fünf Mannschaften können und dürfen noch darauf hoffen, in der Endabrechnung die entscheidende Nasenlänge vorne zu sein. Gerade der TV Nabburg beeindruckt mit einer tadellosen Siegesserie und setzt damit die anderen Topteams gehörig unter Druck. Die Elf von Coach Walter Bauer hat an diesem Wochenende ein vermeintlich leichtes Spiel zu bestreiten.

DJK Dürnsricht-Wolfring – TSV Stulln II (Sa. 16 Uhr)

In letzter Sekunde entführte die DJK Dürnsricht-Wolfring im Derby noch glücklich einen Punkt aus Trisching. Nun hat die Mannschaft von Interimscoach Josef Preitschaft gegen den TSV Stulln II das nächste Prestigeduell und zugleich Endspiel um den Klassenerhalt vor der Brust. Preitschaft ist sich sicher, dass seine Truppe erneut kämpfen wird. Der Coach hofft auf die Einsätze der wichtigen Spieler Maximilian Winkler und Tobias Flierl. „Wir werden ganz sicher keine Geschenke verteilen und die Saison seriös beenden“, verspricht Stullns Trainer Rudi Fröhlich eine engagierte Leistung seiner Spieler. Der TSV Stulln II möchte das Zünglein an der Waage spielen und dem Abstiegskampf sportlich begegnen. Personell ist Fabian Schieber nicht mit an Bord, hierfür stoßen Tobias Lippert und Dennis Humbs hinzu.

FC Wernberg II – TV Nabburg (So. 13.30 Uhr)

Die Tatsache, dass der FC Wernberg II gegen zwei unmittelbare Kontrahenten zuletzt nicht maximal punktete, versetzt die Elf von Trainer Max Kurzwart in die Pflicht, jetzt gegen favorisierte Nabburger überraschend etwas einzuheimsen. Die erwartete spielerische Überlegenheit der Gäste möchten die Wernberger mit Leidenschaft bekämpfen. Personell kehrt Simon Eisenbeiß wieder zur Mannschaft zurück. Hochmotiviert und fokussiert reist der TV Nabburg nach einer Serie von fünf Siegen zur Bezirksligareserve. In unveränderter personeller Hinsicht gilt es jetzt, den Trend fortzuführen und gegen den Underdog kein Risiko einzugehen.

SV Diendorf – SV Trisching (So. 15.15 Uhr)

Für eine faustdicke Überraschung sorgte der SV Diendorf mit dem Sieg in Niedermurach/Pertolzhofen. „Ich hoffe dieser Erfolg gibt meinen Jungs jetzt mehr Selbstvertrauen“, blickt Trainer Udo Braunschläger auf das weiterhin für seine Mannschaft angespannte Tabellenbild. Positiv ist nun die Tatsache, dass sich die anhaltende Verletztenmisere entspannt, und die Hausherren gegen Trisching zuversichtlicher in die Partie gehen. Trischings Torwart Sandro Weber wurde an der Hand operiert und fehlt der Elf von Trainer Gerald Lösch genauso wie der an einer Muskelverletzung laborierende Markus Öfner. „Meine Mannschaft stellt sich von selbst auf“, beklagt Lösch die Tatsache, dass auch die Langzeitverletzten in dieser Saison nicht mehr zurückkommen.

DJK Weihern-Stein – SG Niedermurach/Pertolzhofen (So. 15.15 Uhr)

„So lange die Tür zum Klassenerhalt noch offen steht, werden wir alles versuchen“, zeigt sich DJK-Abwehrspieler Manuel Holzgartner kämpferisch. Mit einer stabilen Abwehr und einer erneut kämpferischen Vorstellung gilt es nun, zu Hause gegen die SG Niedermurach/Pertolzhofen für eine Überraschung zu sorgen. Die Gäste erwarten eine aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft, die alles daran setzen wird, die drei Punkte zu Hause zu behalten. Zuletzt fehlte bei den Gästen die Zielstrebigkeit und die Fähigkeit, sich über 90 Minuten an taktische Vorgaben zu halten. Dies wird für die Stoykov-Elf das entscheidende Mittel sein, um gegen tiefstehende Gastgeber zum Erfolg zu kommen.

SV Haselbach – SpVgg Pfreimd II (So. 15.15 Uhr)

Der SV Haselbach sieht in der Partie zu Hause gegen die SpVgg Pfreimd II ein richtungsweisendes Spiel. Nach dem tollen Erfolg in Dieterskirchen sieht sich die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Bohnert wieder in der Erfolgsspur, um im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitzureden. Die Gelegenheit soll nun genutzt werden, gegen einen unmittelbaren Kontrahenten den nächsten Höhepunkt zu setzen. Pfreimd kann schon jetzt von einer ausgezeichneten Saison sprechen. Trainer Stefan Weinzierl freut sich, dass seine Mannschaft durch den Sieg im Derby gegen Weihern-Stein den zweiten Platz zurückeroberte. „Jetzt geht es darum, nicht mehr nachzulassen, und diese super Sache zu Ende zu bringen“, reist die Landesliga-Reserve zuversichtlich und motiviert nach Schwandorf.

SV Pullenried – TSV Dieterskirchen (So. 15.15 Uhr)

Für Pullenrieds Trainer Robert Hölzl treffen im Derby gegen Dieterskirchen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander. „Wir werden kämpferisch alles daran setzen uns durchzubeißen“, verweist Robert Hölzl auf einen enorm schwer zu bespielenden Gast. Dieterskirchens Vorstand Robert Becher verweist auf die letztjährige 0:6-Klatsche in Pullenried. „Hoffentlich kann sich unsere Mannschaft daran erinnern und weiß, wie sie zu spielen hat“, verweist Becher auf die Leistungsschwankungen des TSV. Mit Moritz Popelka und Torhüter Roland Haug muss die Dirscherl-Truppe auf zwei Stützen verzichten.

SG Silbersee – SpVgg Schönseer Land (So. 15.15 Uhr)

Eine deftige, verdiente und zugleich überraschende Niederlage musste die SG Silbersee gegen den TV Nabburg einstecken. Nun ist für die Mannschaft von Trainer Markus Decker die Meisterschaft plötzlich wieder in Gefahr. Zu Hause im Lokalderby gegen die SpVgg Schönseer Land gilt es nun, sich wieder zu fangen und der Favoritenrolle gerecht zu werden. Völlig befreit und ohne Druck reist die Dietl/Dietl-Elf zum Lokalschlager nach Tiefenbach. „Wir haben nichts zu verlieren, die SG kann sich hingegen keinen weiteren Ausrutscher leisten“, heißt es aus dem Lager der Gäste. Ohne die Tschechen Jindrich Bittengl und Petr Steinberger sowie den verletzten Andreas Sorgenfrei gilt es, dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen.

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