11.10.2019 - 17:36 Uhr
SchwandorfSport

In Trausnitz Serie fortsetzen

Ein Absteiger schien in der Kreisliga West schon gefunden. Doch dieses Team begehrt jetzt auf aber so richtig.

Der Weidenthaler Thomas Grossmann (links) im Duell mit dem Schmidgadener Michali Gatsas: Die Weidenthaler treten am Sonntag bei der wiedererstarkten SG Gleiritsch-Trausnitz an, Schmidgaden empfängt den TSV Tännesberg.
von Autor HÜRProfil

Roland Schuller, Trainer der SG Gleiritsch-Trausnitz, hat offensichtlich mit seiner Mannschaft in der Kreisliga West die Kehrtwende herbeigeführt und gewann nach langer Durststrecke die letzten beiden Spiele in souveräner Art und Weise. Die Favoritenrolle im Lokalderby gegen die SF Weidenthal-Guteneck liegt dennoch schon aufgrund der Tabellenkonstellation klar bei den Gästen. Trotzdem sieht Roland Schuller derzeit Schwächen in der Gäste-Elf, die in der Partie am Sonntag genutzt werden sollen, um die kleine Serie der SG weiter ausbauen zu dürfen.

FC Schmidgaden – TSV Tännesberg So. 15.15 Uhr

Der FC Schmidgaden möchte nachlegen. Der Auswärtserfolg in Neunburg vorm Wald war für die Mannschaft von Trainer Gordon Börner hochverdient, gleichwohl warnt der Schmidgadener Trainer nun davor, die Gäste aus Tännesberg nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Durch den Trainerwechsel habe der Gast frischen Wind in den Segeln und sei jetzt auch auswärts brandgefährlich. Tännesbergs Interimscoach Sandro Hammer hatte nach dem 1:0-Sieg gegen den Tabellenzweiten nur lobende Worte für alle Beteiligten übrig. Die Mannschaft selbst habe bis zum Umfallen gekämpft und auch in Unterzahl den Sieg nach Hause geschaukelt. Darüber hinaus habe der Ex-Trainer Wolfgang Stier mit seinen letzten Worten bei der Niederlegung seines Amtes einiges in den Köpfen der Spieler bewegt. Zum Auswärtsspiel in Schmidgaden erhofft man sich nun, auswärts nachlegen zu können, um aus der gefährlichen Tabellenkonstellation entkommen zu können.

SG Gleiritsch-Trausnitz – SF Weidenthal-Guteneck So. 15.15 Uhr

Im Lokalderby gastieren die Sportfreunde aus Weidenthal-Guteneck in Trausnitz. Die SG punktete auch am letzten Wochenende in Rötz. SG-Trainer Roland Schuller lobte seine Mannschaft für eine schnörkellose Herangehensweise in der Defensive und zugleich für die Effizienz im Angriff. Allerdings müsse seiner Meinung nach sein Team von Woche zu Woche Höchstleistung abliefern, um weiter erfolgreich zu sein. „Eine normale Leistung reicht uns in dieser Saison nicht, um zu punkten“, fordert Roland Schuller für das Prestigeduell jetzt erneut eine makellose Vorstellung seiner Jungs ein. Personell fehlen bei den Gastgebern Christoph Süß und Daniel Galli urlaubsbedingt. Gästetrainer Jürgen Eichhammer warnt eindringlich vor zuletzt stark aufspielenden Gastgebern. „Der Tabellenstand der SG ist für mich nur wenig aussagekräftig“, verweist der SF-Coach auf die beiden Siege der Schuller-Truppe in den letzten beiden Pflichtspielen. Seine Mannschaft selbst müsse gerade im Spiel gegen den Ball konzentrierter agieren, um nicht erneut viel zu einfache Gegentore einzufangen wie zuletzt.

TV Nabburg – FC Rötz So. 15.15 Uhr

Im letzten Spiel der Hinrunde möchte der TV Nabburg eine bislang hervorragende Saison mit einem Sieg gegen den FC Rötz krönen. Das weiterhin vorrangige Ziel Klassenerhalt ist in greifbarer Nähe, auch wenn den Nabburgern die Niederlagen der vergangenen Woche beim TSV Nittenau noch schwer im Magen liegt. Nichtsdestotrotz zählt es jetzt weiter unbeirrt, nach vorne zu schauen und gegen den Relegationsgegner vom Sommer aus Rötz, gegen den es in Schwarzhofen eine bittere Niederlage setzte, Revanche zu nehmen.

SG Silbersee – FC Neunburg So. 15.15 Uhr

Die Heimniederlage gegen den FC Schmidgaden letzten Sonntag schmerzt den FC Neunburg erst recht aufgrund der gleichzeitigen Siege der dahinterliegenden Teams. Umso wichtiger ist es nun, vom Aufsteiger SG Silbersee nicht mit leeren Händen zurückzukehren. Der Kader der Vorwoche bleibt an diesem Wochenende weiterhin unverändert.

SC Ettmannsdorf II – TSV Nittenau So. 16.00 Uhr

Der SC Ettmannsdorf II unterlag zuletzt verdient beim Spitzenreiter FC OVI-Teunz mit 1:4. Trainer Armin Rank konnte die kurzfristigen Absagen einiger Offensivspieler nicht kompensieren und hofft zu Hause gegen den TSV Nittenau auf die Rückkehr des zuletzt verletzten Artur Becker. „Wir müssen aufpassen, der TSV Nittenau ist stärker als dies der Tabellenstand derzeit widerspiegelt“, warnt Coach Rank vor der drohenden Überheblichkeit seiner Spieler gegen den Vorletzten der Tabelle. Für ein sportlich dickes Ausrufezeichen sorgte vergangene Woche die Elf von Coach Armin Götzer, die den zuletzt so erfolgreichen TV Nabburg zu Hause mit 3:2 abfertigte. Die Gäste aus dem Regental können in dieser Saison erstmalig mit derselben Aufstellung der Vorwoche auflaufen und auch Urlauber Sibalin Miki steht wieder zur Verfügung.

FT Eintracht Schwandorf – FC OVI-Teunz So. 16.00 Uhr

Die überraschend deutliche 1:5 Niederlage in Wackersdorf möchte Eintracht Coach Ruppert Frimberger so schnell wie möglich abhaken und nach vorne blicken. Im Lager des Aufsteigers freut man sich jetzt auf das Heimspiel gegen den Ligaprimus. Ruppert Frimberger verspricht für morgen eine taktisch verbesserte Grundformation und eine aufopferungsvoll kämpfende Eintracht-Elf. Der Tabellenführer aus OVI-Teunz um Spielertrainer Josef Holler wird mit der notwendigen Siegermentalität ins Spiel gehen um die sicherlich intensiv geführten Zweikämpfe von Beginn an anzunehmen. Josef Holler, der an diesem Spieltag auf Gerhard Herzog und Lukas Baumer verzichten muss, fordert gleichermaßen seine Spieler auf, die hervorragende Leistung der Vorwoche zu kompensieren, um weiter an der Tabellenspitze verweilen zu dürfen.

SG Schönthal-Premeischl – TV Wackersdorf So. 16.00 Uhr

Wackersdorfs Trainer Matthias Pautsch erwartet beim Tabellenzweiten in Schönthal-Premeischl ein heißumkämpftes Match. „Wir müssen von der ersten Sekunde hochkonzentriert arbeiten“, erinnert sich der Wackersdorfer Chef-Anweiser an die optimale Darbietung seiner Jungs beim 5:1-Erfolg gegen die Schwandorfer Eintracht am vergangenen Wochenende. „Genauso müssen wir durchstarten“, freut sich Matthias Pautsch auf dieses Auswärtsspiel trotz nach wie vor einiger verletzungsbedingter Ausfälle in seinem Kader.

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