27.09.2019 - 16:02 Uhr
SchwandorfSport

TV Nabburg bittet zum Spitzenspiel

Absteiger gegen Aufsteiger: Die Rollen vor dem Top-Duell der Kreisliga West zwischen dem TV Nabburg und dem FC OVI-Teunz scheinen zunächst klar verteilt. Aber der Aufsteiger spielt bislang eine überzeugende Runde und fordert nun den Primus.

Josef Holler (am Boden), Spielertrainer des FC OVI-Teunz wird sich am Sonntag beim TV Nabburg ähnlich in die Zweikämpfe schmeißen müssen, wie in der Partie gegen Oliver Eckls Weidenthaler. Damals allerdings zog der Spitzenreiter in der Nachspielzeit mit 3:4 den Kürzeren.
von Autor HÜRProfil

Beim TSV Nittenau läuft es sportlich derzeit nicht all zu rund. Dem erlösenden 4:1-Erfolg beim FC Neunburg gingen acht Partien ohne dreifachen Punkterfolg voraus. Trainer und Ex-Profi Armin Götzer hofft nun auf eine Kehrtwende seiner Mannschaft, die am Sonntag das so wichtige Spiel beim Schlusslicht SG Gleiritsch-Trausnitz bestreitet und am Tag der Deutschen Einheit zu Hause den Aufsteiger aus Silbersee empfängt. Das Spitzenspiel steigt aber beim Aufsteiger in Nabburg, wenn der TV als Vierter den Spitzenreiter FC OVI-Teunz empfängt.

SC Ettmannsdorf II – TV Wackersdorf (Sa. 16.00)

Trotz einiger fehlender Defensivkräfte im Lager des SC Ettmannsdorf II gewann die Elf von Trainer Armin Rank mit einer couragierten Leistung beim TSV Tännesberg. Mit dem Schwung der letzten Wochen und einem gesundeten und starken Sandro Schlegel, der in Tännesberg der Matchwinner war, soll nun der erste Heimsieg gegen den TV Wackersdorf gelingen. Trotz einer weiterhin ausgedünnten Personaldecke sieht Trainer Armin Rank den Kader stark genug, um weiterhin vorne dranzubleiben. Wiedergutmachung ist beim TV Wackersdorf aufgrund einer zuletzt schwachen Vorstellung angesagt. Trainer Matthias Pautsch wünscht sich nun bei der Landesliga-Reserve eine von Beginn an konzentriert agierende TV-Elf. Die vielen einfachen Fehler gerade im Abwehrverbund müssen bei den offensivstarken Ettmannsdorfern abgestellt werden. Einige Akteure haben sich während der Trainingswoche krank oder angeschlagen gemeldet, von daher wird sich die Startelf erst kurzfristig ergeben.

FC Schmidgaden – SG Schönthal-Premeischl (So. 15.15)

Eine makellose zweite Halbzeit legte der FC Schmidgaden in Weidenthal zuletzt an den Tag und erntete dafür verdientermaßen drei wertvolle Zähler. Trainer Gordon Börner war stolz auf seine Mannschaft, fordert jedoch nun zu Hause gegen den zuletzt zweimal unterlegenen Gast aus Schönthal-Premeischl höchste Konzentration, um den einen oder anderen verletzungsbedingt fehlenden Akteur kompensieren zu können.

SG Gleiritsch-Trausnitz – TSV Nittenau (So. 15.15)

Auch eine ordentliche Leistung bringt beim Tabellenschlusslicht SG Gleiritsch-Trausnitz derzeit keine Punkte. Trainer Roland Schuller sieht die Lage seiner Elf für das bevorstehende Heimspiel gegen Nittenau realistisch: „Wenn wir weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt haben möchten, müssen wir jetzt dreifach punkten.“ Personell hat Andreas Jäckel seine Rotsperre abgesessen, die Einsätze von Christoph Süß und Daniel Galli sind fraglich. Der TSV Nittenau tankte mit dem Auswärtssieg in Neunburg vor zwei Wochen kräftig Selbstvertrauen und konnte sich am vergangenen Wochenende (spielfrei) regenerieren. Trainer Armin Götzer, der auf Rotsünder Amer Muratovic, Urlauber Johannes Standecker und Michael Schmid (dienstlich verhindert) verzichten muss, setzt sich nun zum Ziel, in den nächsten beiden Spielen sechs Punkte einzuheimsen. Erst beim Schlusslicht in Gleiritsch und am Tag der Deutschen Einheit zu Hause gegen den Aufsteiger aus Silbersee.

TV Nabburg – FC OVI-Teunz (So. 15.15)

Sieben Spiele in Folge ohne Niederlage und die letzten drei Partien mit der vollständigen Punkteausbeute: So lautet die derzeitig beeindruckende Bilanz des TV Nabburg. Zum Heimspiel empfängt die Elf des Trainerduos Widegger/Kißwetter den Tabellenführer und Bezirksliga-Absteiger aus OVI-Teunz. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, lautet die Devise des Aufsteigers, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. Personell kehrt „Wirbelwind“ Nico Rizos wieder zurück, Felix Scharf fehlt aufgrund seiner Schiedsrichtertätigkeit. Mit dem Selbstverständnis eines Spitzenreiters reist der FC OVI-Teunz nach Nabburg. Spielertrainer und Erfolgsgarant Josef Holler muss auf den an der Schulter verletzten Gerhard Herzog verzichten, ansonsten sind die Gäste vollzählig.

FC Neunburg – SF Weidenthal-Guteneck (So. 15.15)

Nach drei Niederlagen in Folge schöpfte der FC Neunburg im Derby beim FC Rötz durch ein Remis wieder Hoffnung. Zuversichtlich stimmt Trainer Michal Mastny die Tatsache, dass Florian Fischer nach sechsmonatiger Verletzungspause kurz vor seinem Comeback steht, und auch der zuletzt aus beruflichen Gründen verhinderte Thomas Ludescher rückt im Heimspiel gegen die Sportfreunde wieder auf den Spielberichtsbogen. Die Gäste möchten nach einer unglücklichen Heimniederlage mit einem Auswärtssieg in der Pfalzgrafenstadt wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Trainer Jürgen Eichhammer fordert für dieses Aufeinandertreffen mehr Mut und Selbstbewusstsein, über die gesamte Spieldauer nach vorne zu spielen und nicht nur zu versuchen, einen knappen Vorsprung zu verwalten.

FT Eintracht Schwandorf – TSV Tännesberg (So. 16.00)

Für eine große Überraschung sorgte die Schwandorfer Eintracht mit dem 2:1-Auswärtssieg bei der SG Schönthal/Premeischl. Trainer Rupert Frimberger sah eine aufopferungsvoll kämpfende Truppe, die nun im Heimspiel gegen den TSV Tännesberg mit derselben Begeisterung angreifen wird. „Wir haben eine prächtige Stimmung in der Mannschaft und sind sehr zuversichtlich für Sonntag“, betont Frimberger die guten Voraussetzungen. Nichts schön zu reden gibt es derzeit beim TSV Tännesberg. Neun Spiele konnte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Stier nicht mehr gewinnen und befindet sich dadurch aktuell tief im Tabellenkeller. Zu viele Fehler in der Abwehr und eine haarsträubende Chancenverwertung sind wohl die Ursache für diese sportlich angespannte Situation beim TSV. Für das Gastspiel im Schwandorfer Süden fehlen den Tännesbergern Roland Ludescher und Tom Willax.

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