11.10.2021 - 18:13 Uhr
SchwarzenfeldSport

Endlich wieder Stimmung in der Bude: HSG-Herren geben nicht auf

Sie waren nicht unbedingt der Favorit. Und für die Handballerherren der HSG Nabburg/Schwarzenfeld sah es in der BOL Ost zwischenteitlich auch nicht gut aus. Aber ...

Völlig aus dem Häuschen: Die Handballfans in Schwarzenfeld. Wegen des spannenden Spiels und auch wegen der langen Zeit, in der sie auf dieses Handballerlebnis warten mussten.
von Externer BeitragProfil

Endlich wieder Handball, endlich wieder richtig Stimmung in der Schwarzenfelder Sportparkhalle und dann gleich ein tolles Spiel! Mit 31:31 trennten sich die Männerteams der HSG Nabburg/Schwarzenfeld und des HC Sulzbach-Rosenberg in der BOL am Samstagabend. Die Tribüne der Sportparkhalle war nahezu voll, es war laut, die Trommeln wurden wieder geschlagen, und es war auch ein Spiel, das wieder richtig Appetit auf Handball machte.

Obwohl die HSG-Herren eine lange Verletztenliste beklagen mussten, gingen sie in das erste Saisonspiel vollmotiviert.

Das Spiel lebte in den ersten Minuten vor allem vom hohen Tempo. Die Angriffe wurden schnell ausgeführt, wodurch sich aber auch einige Fehler auf beiden Seiten einschlichen. Die ersten 15 Minuten waren ausgeglichen, dann traf der Gast aus Sulzbach-Rosenberg oft über die Außen und lag bis zur Halbzeit mit 17:14 vorne.

Nach der Pause schwächelten die Einheimischen, weshalb der HC Sulzbach-Rosenberg in der 38. Minute bereits mit 21:15 führte. Selbst ein Rückstand von sechs Toren schwächte den Kampfgeist und die Aufopferungsbereitschaft der HSG-Herren aber nicht. Die Zuschauer auf den Rängen peitschten die Heimmannschaft immer wieder nach vorne. Innerhalb von sechs Minuten kam die HSG auch dank einer doppelten Zwei-Minuten-Strafe gegen die Sulzbacher, wovon eine zu einem Platzverweis führte, sowie einer herausragenden Leistung des HSG-Keepers Florian Sturm, bis auf ein Tor an die Gäste heran. In den letzten 15 Minuten wechselten die Führungen immer wieder. Es entwickelte sich ein Handball-Krimi.

Zuletzt lief jedoch insbesondere der HSG die Zeit davon, um in den letzten fünfzehn Sekunden des Spiels den entscheidenden Siegtreffer zu landen. HSG-Trainer Christof Heiduk war dennoch sehr zufrieden: "Wir haben das ganze Spiel an unsere Chance geglaubt und uns für die harte und gute Arbeit in der Vorbereitung belohnt. Wir können stolz auf uns sein. Das ist definitiv ein gewonnener Punkt für uns, auch wenn es am Ende ein bisschen schmerzt, dass es nicht doch der Sieg geworden ist."

HSG-Tore:

Landgraf 9, Gsödl 6/1, Domaier 4, Hausner 4, Müller, Pflamminger, Strejk jeweils 2, Jobst 1/1, Buzhala 1

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