04.11.2019 - 18:50 Uhr
SchwarzenfeldSport

HSG-Damen in Hälfte zwei stark

Sie brauchen etwas Anlaufzeit, aber die Handballerinnen aus Schwarzenfeld und Nabburg steigern sich im Derby kontinuierlich.

Anja Hirschmann war mit sieben Toren bester Schützin der HSG Nabburg/Schwarzenfeld.
von Tanja SöllnerProfil

Nach einer kämpferisch starken Leistung besiegten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag die HSG Naabtal mit 26:23.Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die Partie. Die Abwehrreihen standen auf beiden Seiten sehr konsequent, so dass erst nach drei Spielminuten das erste Tor für die SG Naabtal fiel. Nicht richtig wach, fiel es der Söllner-Truppe schwer, in der ersten Halbzeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie agierte in der Defensive zu blauäugig, so dass man nach sieben Minuten einem 2:5 Rückstand nachlaufen musste. Gute Rückraumschützen der Gäste machten den Gastgeberinnen das Leben schwer. Doch die HSG blieb dran. Wunderschöne Tore von den Außenpositionen zierten den Spielverlauf der HSG-Damen. Nach 20 Spielminuten war der Bann gebrochen und mit viel Biss wurde die Führung übernommen. Doch die Gäste aus dem Städtedreieck wehrten sich und verbesserten ihr Abwehrverhalten. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung stetig und zum Pausenpfiff stand es nur 12:11 für die HSG-Damen.

Nach dem Seitenwechsel folgte die wohl stärkste Phase des Gastgebers. Hellwach und blitzschnell brachte die HSG den Ball nach vorne. Die Gastgeber überrannten den Gegner förmlich. Binnen kürzester Zeit zog die HSG auf 17:12 davon. Die Kombination aus Torwart und Defensive funktionierte hervorragend. Lisa Pröls hielt zudem zwei Siebenmeter. Als es in der 40 Spielminute 22:15 stand, schien die Partie entschieden. Doch einige nicht genutzte Torchancen brachten die SG Naabtal wieder in die Begegnung zurück. Die HSG-Damen agierten in den letzten 10 Minuten zu leichtfertig, vor allem in den Abwehrreihen. Einfache Rückraumtore der Gäste ließen die Partie nochmal spannend werden. Zwei Minuten vor Spielende stand es nur noch 25:23. Die Gastgeberinnen behielten aber die Nerven und setzten durch ein schönes Anspiel an Verena Luley noch ein Tor drauf. Am Ende siegte die HSG 26:23.

"Wir waren wieder in der ersten Halbzeit nicht richtig wach, doch wir haben uns richtig in die Partie hineingekämpft", meinte HSG-Trainer Karl Söllner. "Leider machen uns die vielen ungenutzten Torchancen das Leben immer wieder schwer. Daran müssen wir verstärkt arbeiten. Alles in allem war es aber eine mannschaftliche Super-Leistung, auf die wir weiter aufbauen können."

HSG-Tore: Anja Hirschmann 7/2, Carina Czichon 6, Verena Luley 4, Anna Stubenvoll und Marie Fiala je 3, Tanja Söllner 2/1, Theresa Desing 1

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