19.03.2019 - 18:25 Uhr
SchwarzenfeldSport

HSG-Herren und "Nelu" nicht zu stoppen

Es ist noch lange nicht vorbei. Lange Zeit waren die Handballer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld die Enttäuschung der Saison. Am Samstag begannen sie mit ihrer Aufholjagd.

Ioan Constantin Rosca (Nummer 8) bringt die HSG-Herren wieder in Schwung. Gleich spielt die ganze Mannschaft besser und siegte gegen den TV Altdorf klar.
von Josef Maier Kontakt Profil

Er nimmt jedes Mal eine halbe Weltreise auf sich, aber die lohnt sich anscheinend. "Das sind 360 Kilometer einfach", sagt Christian Zachmann. Und doch konnte er seinen Kumpel aus alten Profi-Tagen in Rumänien, "Nelu" Rosca, begeistern, in den letzten Spielen der Saison für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld zu spielen. Rosca reist jetzt jedes Mal an den Wochenenden aus Bad Salgau nahe der Schweizer Grenze in die Oberpfalz.

Die Spielgemeinschaft will unbedingt noch die Bezirksoberliga halten und da hat der Tabellenvorletzte am Samstag einen wichtigen Schritt gemacht. Der TV Altdorf, immerhin vor diesem Spieltag Dritter, wurde klar mit 30:24 geschlagen.

"Wir waren das ganze Spiel klar überlegen, nur die letzten zehn Minuten haben wir leicht geschwächelt", bilanziert Zachmann. Er war deswegen aber nicht böse: "Wenn man so klar führt, ist das halt so."

Vier Siege aus den letzten fünf Spielen hatte der HSG-Trainer am Freitag gefordert. "Jetzt müssen wir fast alle gewinnen", sagt Zachmann nach den Ergebnissen vom Wochenende. Das traut er aber seiner Mannschaft auch zu. "Wenn du so einen wie Nelu dabei hast, dann funktioniert vieles mehr", sagt Zachmann. Der Rückraum-Schütze, der mit Zachmann zusammen in der ersten rumänischen Liga gespielt hat, beruhigt auch das Spiel, setzt die Jungen gut in Szene und trifft. 5 Tore machte der 38-Jährige dieses Mal. Auch die bisherigen Leistungsträger wie Basti Blödt (7 Tore) oder Oliver Landgraf (6 Tore) laufen zur Hochform auf und sind als Torschützen erfolgreich.

Am kommenden Wochenende steht das Spiel beim abgeschlagenen Schlusslicht HC Weiden auf dem Programm. "Vorsicht, das ist ein Derby", warnt Zachmann schon jetzt vor allzu viel Euphorie. Doch auch er geht davon aus, dass da gewonnen wird.

Eine kleine Befürchtung hat er aber dann doch: "Ich hoffe, unser Aufschwung kommt nicht zu spät."

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