18.11.2019 - 16:51 Uhr
SchwarzenfeldSport

Klarer HSG-Sieg im Duell der Gegensätze

Im Duell des Bezirksoberliga-Tabellenführers gegen das Schlusslicht setzte sich die HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen die HG Amberg durch. Doch lange sah es danach aus, als würde der Außenseiter mithalten können. Trainer Söllner war trotz des Erfolgs nicht ganz zufrieden.

Carina Czichon (dunkles Trikot) war fünf Mal für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen die HG Amberg erfolgreich. Das Söllner-Team bleibt vorne dran.
von Tanja SöllnerProfil

Klare Angelegenheit für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Nach 60 hoch konzentrierten Minuten besiegten sie die HG Amberg mit 33:22.

Anders als in den vergangenen Partien präsentierte sich die Söllner-Truppe von Anfang an hellwach. Schnelle Balleroberungen brachten den gewünschten Torerfolg, doch in der Defensive lief man noch etwas hinterher. Die ersten 6 Minuten waren beide Mannschaften noch auf Augenhöhe, danach zogen die HSG-Damen das Tempo etwas an. Sauber herausgespielte Auftakthandlungen brachten Lücken in den Amberger Abwehrreihen, und der Abstand stieg stetig an. Das Manko an diesem Tag war lediglich die Defensive der Heimmannschaft. Die HSG-Damen erlaubte den Gästen einfache Rückraumtore, was den Abstand immer wieder dezimierte. Klare Überlegenheit hieß es in den ersten 30 Minuten noch nicht, und beim Halbzeitstand führte die Söllner-Truppe nur mit 16:11. Die schlechte Abwehrarbeit kritisierte auch Trainer Karl Söllner: "Gegen den heutigen Gegner haben wir in der ersten Hälfte zu viele Gegentore zugelassen."

Schöne Rückraumtore

Die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte war geziert von 7m-Chancen der Gäste. Die HSG-Damen agierten in der Abwehr einen Tick zu offensiv, hatten dann immer das Nachsehen. Doch mit der Schnelligkeit und der Cleverness in der Offensive kam die HG Amberg nicht klar. Wunderschöne Rückraumtore oder souverän herausgespielte Torchancen bildeten den Spielverlauf der zweiten Halbzeit. Über 18:12 war die Spielgemeinschaft schnell auf 23:16 davon gezogen. Jetzt stabilisierte sich auch die Defensive und die Vilsstädterinnen brachten den Ball nur noch durch Würfe aus der Not heraus auf das gegnerische Tor.

In der 50. Spielminute hieß der Spielstand 28:18, einzig die Frage, wie hoch der Sieg am Ende ausfallen würde, blieb offen. Einige unkonzentrierte Würfe in den letzten Spielminuten sorgten für den 33:22-Endstand.

"Wir haben in dieser Begegnung endlich unsere Fehlerquote deutlich gesenkt", meinte Söllner. "Unsere Abwehr war aber viel zu durchlässig. Die Zahl der Gegentore ist meiner Meinung einfach zu hoch. Daran müssen wir verstärkt arbeiten. Nächste Woche müssen wir nach Altdorf, da wo es auf eine kompakt stehende Defensive immens ankommt." HSG-Tore: Anna Stubenvoll (11), Carina Czichon (5), Anja Hirschmann (4), Kerstin Schill (3), Verena Luley (3), Tanja Söllner (3), Carina Schopper (2), Magdalena Hermann (2), Marie Fiala (1)

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