12.10.2018 - 18:23 Uhr
SchwarzenfeldSport

Schwarzenfeld und die Serie

Irgendwie sind beide gefrustet. Der 1. FC Schwarzenfeld wegen letzter Woche, Schwarzhofen wegen der letzten Wochen. Beim SV gibt es aber einen Hoffnungsschimmer.

Matthias Messmann (links) und die Schwarzenfelder müssen im Landkreisderby gegen den SV Schwarzhofen alles raushauen. Bild: mhs
von Autor AHOProfil

Schwarzenfeld/Schwarzhofen. (aho/hür)Mit dem Heimspiel gegen den SV Schwarzhofen endet für den 1. FC Schwarzenfeld die Vorrunde in der laufenden Bezirksliga-Saison.

Der sechste Tabellenplatz ist durchaus als eine erfolgreiche Platzierung anzusehen, schließlich befindet sich die Mannschaft noch in Reichweite der vorderen Ränge.

Die Niederlage vom vergangenen Sonntag in Paulsdorf ist aufgearbeitet und vergessen, nun richtet sich der Blick auf das immer wieder brisante Nachbarschaftsduell gegen Schwarzhofen. Trainer Wolfgang Richthammer erwartet eine schwierige Aufgabe gegen einen hochmotivierten Gegner, der zwei Punkte weniger aufzuweisen hat als die Gastgeber. "Wir werden eine Topleistung bringen müssen, wenn wir einerseits gewinnen und andererseits unsere gute Heimserie verteidigen wollen", sagt der Schwarzenfelder Coach.

Er freut sich auf dieses Duell gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe, die ebenfalls auf das spielerische Element setzt. Das war zuletzt in Paulsdorf ganz anders, hier baute der SSV auf sein körperbetontes Spiel, was den Schwarzenfelder nicht lag. Dazu kam der enge Platz, auf dem der Neuling seine Stärken zeigen konnte.

Am Samstag werde es wichtig sein, die gefährlichen Leute des SV Schwarzhofen wie Martin Weiß oder Christoph Danner nicht zum Zug kommen zu lassen, meint der Coach.

Fehlen werden bei den Gastgebern Urlauber Marco Griebl und der beruflich verhinderte Philipp Fischer. Wegen verschiedener Blessuren ist der Einsatz von Christoph Bässler und Alexander Bokuretsion offen.

Fünf sieglose Spiele in Serie lautet die ernüchternde Bilanz des SV Schwarzhofen in den vergangenen Wochen. Viel zu selten kommt die Mannschaft von Trainer Adi Götz derzeit in Situationen, zielstrebig Abschlüsse zu suchen und sie wirkt in der Offensivabteilung phasenweise sehr ratlos.

Hoffnungsschimmer für das Derby beim FC Schwarzenfeld ist die Tatsache, dass Sturmführer und Kapitän Martin Weiß am vergangenen Wochenende sein Debüt nach viermonatiger Verletzungspause geben durfte und auch am Samstag zumindest im Kader steht. "Die Ursachen jetzt beim Fehlen eines einzelnen Spielers zu suchen ist mir viel zu einfach", sieht Vorsitzender Rüdiger Hügel alle anderen Beteiligten jetzt in der Pflicht, die Sache in den kommenden Wochen besser zu machen.

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