22.03.2019 - 17:42 Uhr
SchwarzenfeldSport

Schwarzenfeld will es wissen

Der Auftakt in die Rest-Rückrunde könnte reizvoller nicht sein: Hier die erfahrenen Schwarzenfelder, dort die aufstrebenden Wernberger. Der Spitzenreiter fährt bescheiden in den Sportpark.

Maximilian Klebl (Mitte/Szene aus dem Spiel in Schirmitz) und seine Schwarzenfelder Teamkollegen wollen vor dem Spitzenreiter nicht in die Knie gehen. Sie rechnen sich gegen den FC Wernberg etwas aus.
von Autor AHOProfil

Ein Topspiel steht dem 1. FC Schwarzenfeld am Samstag (16 Uhr) ins Haus, wenn der aktuelle Tabellenführer FC Wernberg im Sportpark antritt. Obwohl vieles für den Gast spricht, der seine Führungsposition natürlich verteidigen und seine Titelansprüche untermauern möchte, wollen sich die Einheimischen ihren Fans mit einer guten Leistung zeigen. "Wir treten mit einer Portion Selbstbewusstsein an und konzentrieren uns auf die eigenen Stärken. Wir schauen nicht auf die Wernberger", sagt Wolfgang Richthammer. Insgesamt können die Schwarzenfelder, die sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle aufhalten, befreit auftreten, sie stehen nicht unter Druck.

Nach dem Spielausfall vor einer Woche in Ensdorf brennen die heimischen Akteure auf den ersten Einsatz nach der Winterpause. Dass es dabei gleich gegen das Spitzenteam aus Wernberg geht, motiviert die Mannschaft doppelt. Trainer Wolfgang Richthammer glaubt an seine Elf: "An einem guten Tag können wir jeden Gegner schlagen. Wir werden versuchen, eine ansprechende Leistung abzuliefern und hoffen auf einen Punktgewinn", meint er. Während die beiden Neuzugänge aufgrund von Verletzungen längere Zeit nicht einsatzbereit sind, steht hinter dem Einsatz von Nicholas Binder ein Fragezeichen, er ist erkrankt. Ausfallen wird auf jeden Fall Simon Graßmann.

Der FC Wernberg hatte nach dem Spielausfall zuletzt gegen die SV Grafenwöhr eine Woche mehr Zeit, sich auf das Landkreisderby vorzubereiten. In Schwarzenfeld erwartet Wernbergs Trainer Christian Most eine schwere Aufgabe. Eine technisch und spielerisch gute Mannschaft mit vielen Landesliga-erfahrenen Spielern würde den Gastgeber auszeichnen. Bereits im Hinspiel bekam Wernberg die Klasse des Gegners zu spüren. Da sich unter der Woche Johannes Schwirtlich (Bänderanriss) und Alexander Grill (Oberschenkelprobleme) im Training verletzt haben und ausfallen, wird Most gezwungen die Mannschaft gegenüber den Vorbereitungsspielen erneut umzubauen. Denn weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Matthias Dietl und Sebastian Schmid.

Mit einem Punktgewinn zum Rückrundenstart wäre man daher beim FC Wernberg am Samstag mehr als zufrieden.

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