Angebahnt hatte sich die ganze Geschichte nicht: "Ja, das kam schon überraschend", kommentierte Alexander Hadasch am Mittwoch zunächst per Whats-App kurz und knapp seine Entlassung als Trainer beim 1. FC Schwarzenfeld. Am Sonntag hatte der Aufsteiger sein Spiel in der Bezirksliga Süd gegen den Tabellenzweiten TB/ASV Regenstauf mit 1:4 verloren, am Montag kam es zur Trennung. Auch Co-Trainer Peter Bronold ist nicht mehr im Amt.
Überraschend auch deswegen, "weil wir zuletzt auch gegen einige Bretter gespielt haben", wie er danach im Gespräch erklärte. Dass es wie in der Kreisliga nicht weitergehen könne, sei ja klar gewesen. Der Ex-Coach des Tabellenzwölften sagt aber auch: "Wir haben uns einige Male unter Wert verkauft." Natürlich hätte er gerne weitergemacht. "Aber es ist so wie es ist, ich bin da nicht nachtragend." Er blicke nach vorne, wolle weiter im Trainergeschäft bleiben. "Es war ja jetzt erst meine erste Station im Seniorenbereich", ergänzte der 46-Jährige.
Hadasch, dessen Sohn Samuel auch in der Mannschaft spielt, hatte die Schwarzenfelder in der vergangenen Saison ohne Niederlage zur Kreisliga-Meisterschaft und zum Aufstieg in die Bezirksliga geführt.
Am Montag erhielt auch Mathias Meßmann einen Anruf. Die Frage: Übernimmst du das Training? "Ich habe zugesagt", sagte "Messi", "ist ja mein Heimatverein." Meßmann war schon zwei Mal Trainer bei seinem Heimatverein. Ob er die Aufgabe länger übernimmt, ist noch offen. Zuletzt hatte er sich aus privaten Gründen etwas zurückgezogen.
FC-Abteilungsleiter Florian Peter erklärte in der "Mittelbayerischen Zeitung" das Vorgehen des Vereins: "Alexander hat ein Top-Training gemacht. Die Mannschaft ist fit. Wir haben nur leider zu wenig Punkte geholt.“ Es sei für ihn eine schwere Entscheidung gewesen, den Coach, der viele Jahre in der Jugendarbeit engagiert war, mitzuteilen, dass es nicht weitergehe.





















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