01.05.2019 - 21:19 Uhr
SchwarzhofenSport

SV Schwarzhofen zum Vierten

Der Toto-Pokal bleibt eine Schwarzhofener Domäne. Im zweiten Vergleich mit dem FC Wernberg binnen vier Tagen setzt sich die Winkler-Elf zum zweiten Mal durch und darf sich nun auf einen höherklassigen Gegner in der ersten BFV-Hauptrunde freuen.

Der SV Schwarzhofen durfte erneut jubeln. Der Bezirksligist gewann gegen den Ligakonkurrenten FC Wernberg mit 1:0 und verteidigte damit den Toto-Pokal auf Kreisebene. Lotto-Bezirksleiterin Patricia Hahn (Zweite von rechts) überreichte den Siegerscheck über 750 Euro. Für den Fußballverband gratulierten Kreisvorsitzender Karlheinz Sölch (rechts), Kreisspielleiter Ludwig Held (Dritter von rechts) und Spielleiter Alfons Hirzinger (Fünfter von rechts).
von Autor HÜRProfil

Der SV Schwarzhofen gewinnt zum vierten Mal in Folge den Toto-Pokal des Fußballkreises Cham/Schwandorf durch einen 1:0 Erfolg über den Ligakontrahenten FC Wernberg. Schütze des Goldenen Tores war Schwarzhofens Stefan Voith, der nach einer guten Viertelstunde einen blitzsauberen Konter erfolgreich abschloss. Die Gastgeber agierten von Beginn an selbstbewusst, nahmen im Vergleich zum Sonntagspiel in Wernberg den noch für die A-Jugend spielberechtigten Lukas Weiss auf die Innenverteidigerposition. Wernberg trat ohne den zuletzt so starken Offensivspieler Max Schatz an, der aus beruflichen Gründen nicht mit nach Schwarzhofen reisen konnte.

Im ersten Durchgang waren die Hausherren tonangebend und ließen die Gäste nicht zur Entfaltung kommen und waren durch Konterangriffe immer wieder brandgefährlich. Die größte Möglichkeit der Gastgeber hatte der agile Christoph Gietl, der mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit völlig alleine auf Wernbergs Schlussmann Noah Schmidt zusteuerte. Sein Lupfer landete in den Armen des aufmerksamen Keepers.

In der zweiten Halbzeit übernahm von der 55. Spielminute an für etwa 15 Minuten der FC das Kommando, hatte eine Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten, die jedoch teils fahrlässig vergeben wurden. Die Elf von Georg Winkler stabilisierte sich in der zweiten Hälfte des zweiten Durchgangs wieder, brachte durch die Einwechslung von Jannik Uschold wieder Stabilität in die Abwehr und war selbst durch zahlreiche Kontermöglichkeiten brandgefährlich. Die Gäste müssen sich unterm Strich den Vorwurf gefallen lassen, es kurz nach der Halbzeit verpasst zu haben den Ausgleich zu erzielen. Schwarzhofen zögerte bei den Möglichkeiten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden zu lange oder war noch im Strafraum der Gäste zu verspielt.

Unterm Strich war es ein knapper Sieg der Winkler-Elf, die erneut ohne die Leistungsträger Martin Weiß und Christoph Danner eine bombige Mannschaftsleistung an den Tag legte und sich nicht unverdient zum vierten Mal Toto-Pokal-Sieger nennen darf. Nun darf sich der Bezirksligist aus dem Schwarzachtal auf einen höherklassigen Gegner in der ersten BFV-Hauptrunde freuen.

Das sagen die Trainer

Georg Winkler (Trainer SV Schwarzhofen):

„Wir haben in der ersten Halbzeit wenig zugelassen, wenngleich wir kurz vor der Pause das 2:0 machen müssen. Wernberg war in dieser Phase nur durch Standardsituationen gefährlich und hätte im zweiten Durchgang ausgleichen müssen. Ich freue mich für die Mannschaft über diesen tollen Erfolg, sehe jedoch auch einen knappen und etwas glücklichen Sieg in diesem Lokalderby.“

Christian Most (Trainer FC Wernberg):

„Ich kann meiner Mannschaft wiederum keinen Vorwurf machen. In Sachen Einsatzbereitschaft und Willen hat die Truppe alles gegeben. Dieses Spiel ist ein Spiegelbild der vergangenen Wochen. Solche Spiel haben wir reihenweise in der Vorrunde gewonnen und hatten hierbei das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite. Derzeit ist es wie verhext, wir kassieren viel zu leichtfertig die Gegentore und sind offensiv oft zu umständlich oder ideenlos.“

Statistik:

SV Schwarzhofen - FC Wernberg 1:0 (1:0)

SV Schwarzhofen: Ullmann, Hammer (54. Lennert), Zäch (90+2 Birol), C. Weiss, Voith, L. Weiss, Gietl, Fleischmann, Schieder (62. Uschold), Bauer, Götz

FC Wernberg: Schmidt, Schmid (85. Hohl), Wagner, Zimmermann (52. Pechtl), Lindner, Lorenz, Schwirtlich (46. Ebenburger), Schreyer, Lang, Most, Preißer

Tore: 1:0 (16.) Stefan Voith – SR: Martin Speckner (SG Schloßberg) – Zuschauer: 500

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