04.07.2026 - 21:53 Uhr

Schwede stirbt nach Gewalttat bei WM-Event in Kopenhagen

Er wollte laut schwedischen Medien einen Streit schlichten - und bekam selbst einen tödlichen Schlag ab: Nach einem Public-Viewing-Event in Kopenhagen ist ein Schwede gestorben.

Eine Gewalttat bei einem WM-Event erschüttert die dänische Hauptstadt Kopenhagen. (Symbolbild) Bild: Steffen Trumpf/dpa
Eine Gewalttat bei einem WM-Event erschüttert die dänische Hauptstadt Kopenhagen. (Symbolbild)

Ein Mann aus Schweden ist nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung bei einem Public-Viewing-Event zur Fußball-WM in Kopenhagen gestorben. Das teilte die Polizei in der dänischen Hauptstadt am Samstagabend mit. Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der schwedischen Polizeigewerkschaft um einen 32 Jahre alten Polizisten. Er soll im Urlaub in Dänemark gewesen sein.

Ein 31-jähriger Verdächtiger hatte sich am Freitag der Polizei gestellt, nachdem diese ein Bild von ihm veröffentlicht hatte. Er muss nach Angaben des dänischen Rundfunks für einen knappen Monat in Untersuchungshaft, bestreitet die Tat aber.

32-Jähriger wollte offenbar Streit schlichten

Der tragische Vorfall ereignete sich am Dienstag während des Spiels zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste im Stadtteil Islands Brygge. Laut Medienberichten soll der 32-Jährige versucht haben, einen Streit zu schlichten. Den Berichten zufolge erlitt der Mann dabei durch einen Schlag schwere Verletzungen an Kopf und Nacken und wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Kurzzeitig hatte es schon am Freitag geheißen, der Mann sei gestorben. Später hatte die Kopenhagener Polizei die Meldung über den Tod des Mannes zunächst wieder zurückgezogen. Nun hieß es, der Schwede sei am Freitagnachmittag für tot erklärt worden.

Der schwedische Regierungschef hatte bereits nach der Meldung am Freitag den Vorfall kommentiert. „Viele von uns hat die schreckliche Nachricht erreicht, dass ein schwedischer Polizist, der sich im Urlaub in Dänemark befand, in Kopenhagen ums Leben gekommen ist“, sagte Ulf Kristersson laut der Nachrichtenagentur TT. „Meine Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben.“

© dpa-infocom, dpa:260704-930-334823/1

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