12.12.2025 - 05:02 Uhr

Senatorin zu Olympia-Bewerbung: „Ohne Berlin keine Chance“

München, Hamburg, Rhein-Ruhr oder Berlin: Im nächsten Jahr soll der deutsche Olympia-Bewerber gekürt werden. In der Hauptstadt gibt man sich selbstbewusst.

Glaubt an die Berliner Olympia-Bewerbung: Senatorin Iris Spranger. Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Glaubt an die Berliner Olympia-Bewerbung: Senatorin Iris Spranger.

Die Berliner Sport- und Innensenatorin Iris Spranger glaubt, dass eine deutsche Olympia-Bewerbung nur mit der Hauptstadt eine Chance auf Erfolg haben kann. „Ohne Berlin fehlt einer deutschen Bewerbung ein großer Teil ihrer internationalen Strahlkraft“, sagte die SPD-Politikerin in einem Tagesspiegel-Interview. 

„Wir richten regelmäßig Großereignisse aus – die EURO 2024, den Marathon. Die NFL war zuletzt ein Riesenerfolg und im Januar kommt die NBA. International werden wir ohne Berlin keine Chance haben. Und das weiß auch der DOSB.“

Spranger: Derzeit kein Ranking

Neben Berlin sind auch Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region mit der Kernstadt Köln die deutschen Kandidaten für eine Olympia-Bewerbung. Eine Entscheidung, wer in das Rennen um die Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 gehen wird, will der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im September 2026 fällen.

Spranger wies die weit verbreitete Einschätzung zurück, dass München nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid aktuell die besten Karten habe. „Das ist ein komplett falscher Eindruck“, sagte die Senatorin. „Es gibt derzeit nicht mal ein Ranking.“

© dpa-infocom, dpa:251212-930-413226/1

 
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