24.08.2018 - 17:15 Uhr
Sorghof bei VilseckSport

Versuch Nummer sieben

Gelingt dem SV Sorghof im siebten Anlauf der erste Saisonsieg? Im Heimspiel gegen den FC Amberg am Sonntag, 26. August (15 Uhr), steht die Plößl-Elf gehörig unter Zugzwang. Die SV-Anhänger hoffen auf den Befreiungsschlag.

Ein bisschen Trost muss sein: Matthias Ehler (hinten) und sein Torhüter Michael Götz.
von Autor ERProfil

In vier der bisher sechs gespielten Saisonspiele führten die "Indianer" mit 1:0, doch ein Dreier kam bisher nicht zustande. Lediglich ein Punkt aus der Partie gegen Paulsdorf (1:1) steht bisher zu Buche. Natürlich zu wenig im Kampf um den anvisierten Klassenerhalt.

Ein Lichtblick

Nach der ansprechenden Leistungen gegen Schwarzhofen mit dem unglücklichen 1:2 folgte zuletzt ein schwacher Auftritt im Kreisderby beim SS Raigering (1:3). SV-Trainer Hans-Jürgen Plößl stellt hierzu fest: "Auch wenn wir drei englische Wochen hinter uns haben, war ich mit der Leistung des Teams nicht einverstanden. Ein Lichtblick war, dass nach taktischer Umstellung zum Seitenwechsel zumindest die zweite Halbzeit positiv verlief."

Offensiv-Qualität

Die neuformierte Elf des FC Amberg hat sich bisher im neuen Umfeld solide geschlagen und hat mit drei Remis und einem Sieg bereits sechs Zähler auf der Habenseite. "Lediglich neun Gegentore haben die Gelb-Schwarzen bisher zugelassen, von daher wissen wir, was auf uns wartet. Offensiv haben sie mit Kramer, Popp und Greger genügend Qualität, die Spiele alleine zu entscheiden", lautet Plößls Warnung.

Der Elf von Rainer Greger bietet sich die gute Gelegenheit in den anstehenden vier Spielen - nach Sorghof folgen Kulmain, Schirmitz und Inter Bergsteig - das Punktekonto aufzupolieren. Beim SV Sorghof ruhen die Hoffnungen auf die baldige Rückkehr einiger Leistungsträger. Gerade im Offensivbereich konnte die Plößl-Truppe bisher keine große Gefahr ausstrahlen. Zu unausgeglichen über die 90 Minuten sind bisher die Leistungen des Teams.

Patrick Ertl fehlt auch

Doch auch am Sonntag muss der SV-Chefansager neben den Langzeitverletzten und den im Urlaub befindlichen Spielern auch auf Patrick Ertl verzichten, der verletzungsbedingt fehlt. Ein Erfolgserlebnis zum jetzigen Zeitpunkt würde dem angeknacksten Selbstvertrauen gut tun und könnte den Akteuren einen gewaltigen Schub verleihen.

Plößls Ansage lautet: "Wir müssen wieder hart dafür arbeiten und unsere Fehlerquote so gering wie möglich halten. Hoffentlich werden unsere Fans uns erneut so unterstützen wie gegen Schwarzhofen. Die Mannschaft wird auf alle Fälle alles versuchen, sie wieder mitzureißen."

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