13.02.2026 - 11:34 Uhr

Springerin zu Folgen der Periode: Bin dann „super ängstlich“

Skispringerin Agnes Reisch lässt bei den Winterspielen einen Trainingssprung aus. Danach spricht sie offen über die Gründe - die sehr persönlich sind.

Skispringerin Agnes Reisch hat einen Trainingssprung ausgelassen. Bild: Daniel Karmann/dpa
Skispringerin Agnes Reisch hat einen Trainingssprung ausgelassen.

Skispringerin Agnes Reisch hat bei den Olympischen Winterspielen offen über die Auswirkungen ihrer Periode auf den Sport gesprochen. „Ich habe heute meine Tage bekommen. Dann bin ich immer super ängstlich“, sagte die 26-Jährige nach dem ersten Training auf der Großschanze. Einen möglichen dritten Trainingssprung ließ sie am Donnerstagabend deshalb aus.

„Als private Agnes Reisch, würde ich mir selbst nicht empfehlen, Extremsport zu machen. Skispringen ist mein Beruf, deswegen gehört das dazu, dass ich springe.“ Hinter einem dritten Sprung hätte sie „keinen Sinn mehr gesehen“.

Reisch: „Kann den Wettkampf nicht nach dem Zyklus aussuchen“

Reisch sagte zudem: „Natürlich belastet das irgendwie. Je nach jeder Zyklusphase ist man auch stärker oder fühlt sich nicht so gut. Aber man muss ja trotzdem Leistung bringen und kann den Wettkampf nicht nach dem Zyklus aussuchen.“

Teamkollegin Selina Freitag sagte der „Bild“ zu dem Thema: „Ich finde es cool von Agnes zu sagen: "Meine Gesundheit und mein Körper gehen vor." Bis zum Wettkampf wird die Periode weniger. Dann kann sie auch wieder voll angreifen.“ Das Einzel auf der Großschanze findet am Sonntag statt.

© dpa-infocom, dpa:260213-930-681949/1

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