27.11.2019 - 14:21 Uhr

SpVgg SV Weiden will gegen ASV Neumarkt spielen und siegen

Zweiter gegen Erster, SpVgg SV Weiden kontra ASV Neumarkt: Es ist das ultimative Spitzenspiel in der Landesliga Mitte. Ob aber am Freitagabend ab 19 Uhr gespielt werden kann, ist noch offen.

SpVgg-SV-Teammanager Hannes Beer hofft auf einen bespielbaren Platz: Die SpVgg SV Weiden will das Landesliga-Spitzenspiel gegen den ASV Neumarkt am Freitag unbedingt austragen. Bild: af
SpVgg-SV-Teammanager Hannes Beer hofft auf einen bespielbaren Platz: Die SpVgg SV Weiden will das Landesliga-Spitzenspiel gegen den ASV Neumarkt am Freitag unbedingt austragen.

"Wir wollen die Partie unbedingt austragen", betont SpVgg-SV-Teammanager Hannes Beer im Interview mit den Oberpfalz-Medien. Die Rechnung der Schwarz-Blauen ist einfach: Bei einem Sieg wäre man wieder mit zwei Punkten vorne und würde als Tabellenführer in die Winterpause gehen – ein angenehmer, psychologischer Vorteil.

ONETZ: Herr Beer, in den letzten Tagen war es kühl und es hat zeitweise geregnet. Wie ist es um die Platzverhältnisse im Sparda-Bank-Stadion aktuell bestellt?

Hannes Beer: Bis Dienstagabend war der Platz in einem vernünftigen Zustand. Wir wollen die Partie unbedingt austragen und gehen auch davon aus, dass wir spielen können.

ONETZ: Donnerstag und Freitag sind immer wieder Regenschauer vorhergesagt. Wie beurteilen Sie die Chancen, dass das Spitzenspiel tatsächlich angepfiffen werden kann?

Hannes Beer: Wir sind keine Hellseher und beobachten die Wetterentwicklung. Man muss sehen, wie viel es letztlich regnet und was der Platz verträgt. In jedem Fall werden wir abwarten und frühestens am Donnerstagabend, vielleicht auch erst Freitagmorgen, nach einer Platzbegehung eine Entscheidung treffen.

ONETZ: Wenn gespielt werden kann: Was erwarten Sie sich von dem Landesliga-Schlager?

Hannes Beer: Die SpVgg SV Weiden und der ASV Neumarkt nehmen heuer jene dominierende Rolle ein, die der SV Donaustauf und der ASV Cham letzte Saison in der Landesliga Mitte gespielt haben. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Nuancen entscheiden werden.

ONETZ: Im Hinspiel stand die SpVgg SV aber auf verlorenem Posten und verlor glatt mit 1:4 ...

Hannes Beer: Diese Pleite ist noch immer in den Köpfen unserer Spieler. Deshalb haben wir mit dem ASV Neumarkt auch noch eine Rechnung offen. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft diese Niederlage am Freitag wettmachen will.

ONETZ: Letztes Wochenende hat Ihre Mannschaft in Bogen eine überraschende 1:2-Niederlage kassiert. Wie ist die zu erklären? Eine Woche vorher hatten dieselben Spieler den ASV Burglengenfeld noch mit 11:1 zerlegt ...

Hannes Beer: Mir wäre ein 2:1 oder 3:1 gegen Burglengenfeld lieber gewesen als das zweistellige Ergebnis. Es gab danach viele Schulterklopfer. Man kann nicht ausschließen, dass der eine oder andere den TSV Bogen unterschwellig unterschätzt hat, auch wenn es die Spieler verneinen. Wir haben die ganze Woche vor dem Gegner gewarnt und davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.

ONETZ: War die Pleite in Bogen nach elf Spielen ohne Niederlage und der daraus entstandenen Euphorie ein Stimmungskiller?

Hannes Beer: Definitiv nicht. Die Spieler sind selbstkritisch und haben erkannt, dass die gezeigte Leistung nicht ausreicht. Sie haben aber auch genügend Selbstbewusstsein, so einen Rückschlag wegzustecken und das Spiel am Freitag positiv zu gestalten. Keiner von uns will mit zwei Niederlagen in Folge und vier Punkten Rückstand in die Winterpause gehen. Dementsprechend werden wir auch auftreten, von einer Reaktion der Spieler bin ich überzeugt.

ONETZ: Was muss Weiden besser machen als im Hinspiel?

Hannes Beer: Die Stärken des ASV Neumarkt sind Gegenpressing und schnelles Umschaltspiel. Der Gegner wird uns wie im Vorrundenspiel konsequent anlaufen. Damit haben sie uns damals überrascht. Darauf müssen wir antworten, in dem wir unser Spiel mit genauen und schnellen Ballpassagen durchdrücken. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen auf einen Heimsieg.

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