Duracell-Hasen? Nein! Südkoreaner! Südafrikas Trainer Hugo Broos ist von der Laufleistung des kommenden Gegners schwer beeindruckt. „Sie rennen 90 Minuten lang. Es ist, als ob sie vor dem Spiel an der Steckdose aufgeladen wurden. Man zieht den Stecker raus und sie fangen an zu laufen“, sagte der 74-Jährige in einem Interview des Verbandes.
Das von dem Belgier geschaffene Bild erinnert ein wenig an die berühmten Werbe-Hasen. Die liefen in den Clips immer dank der Batterie unermüdlich weiter. Sogar als Plüschtiere wurden die Hasen später verkauft.
Mokoena-Sperre als großer Verlust
Für Südafrika und Südkorea geht es im direkten Duell im mexikanischen Monterrey am Mittwoch (15.00 Uhr/MagentaTV) ums Weiterkommen. Dabei stehen vor allem die Südafrikaner unter Druck, die im Gegensatz zu ihren Gegnern noch kein Spiel gewonnen haben.
Verzichten muss Broos auf seinen Mittelfeldantreiber Teboho Mokoena. Der 29-Jährige sorgte gegen Tschechien mit seinem verwandelten Elfmeter zwar für das 1:1 und damit den ersten Punkt. Zuvor hatte er jedoch seine zweite Gelbe Karte im Turnier gesehen und ist gesperrt.
„Wir müssen ehrlich sein, das ist ein Verlust für das Team“, sagte Broos. „Er entscheidet die Art und Weise mit, wie wir spielen. Er ist auf dem Platz eine Führungsfigur.“
© dpa-infocom, dpa:260623-930-271148/1












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