Köln
04.10.2026 - 15:26 Uhr

Streckenrekord und kenianische Siege beim Köln-Marathon

Was macht den Köln-Marathon 2026 besonders? Rekorde bei Zeiten und Teilnehmern setzen neue Maßstäbe für das traditionsreiche Rennen.

Sowohl bei den Männern als auch den Frauen gab es beim Kölner Marathon kenianische Siege und Streckenrekorde. (Archiv) Bild: Hannes P. Albert/dpa
Sowohl bei den Männern als auch den Frauen gab es beim Kölner Marathon kenianische Siege und Streckenrekorde. (Archiv)

Bei noch sommerlichen Temperaturen sind beim Marathon in Köln am Sonntag sowohl bei den Männern als auch den Frauen die Streckenrekorde unterboten worden. Bei den Männern gewann der Kenianer Bernard Kiprop Koech in 2:06:10 Stunden vor dem Äthiopier Habtamu Birlew (2:06:30). Beide liefen dabei Rekordzeiten in Köln.

Marathon-Weltmeister Victor Kiplangat aus Uganda (2:07:57) wurde Vierter hinter dem Kenianer Raymond Choge, der in 2:07:19 Stunden eine persönliche Bestzeit lief. Bester Deutscher wurde der Bielefelder Florian Borchert auf Platz elf mit rund 14 Minuten Rückstand auf den Sieger.

Auch bei den Frauen gab es einen kenianischen Sieg. Jackline Chepngeno (2:21:33) unterbot den vorherigen Streckenrekord aus dem Jahr 2012 um vier Minuten. Auch hier lief die zweitplatzierte Fantu Shugi (2:24:25) aus Äthiopien in Rekordzeit und landete vor ihrer Landsfrau Ayantu Kumela (2:25:51). Maike Drieb-Schön (LAZ Rhein-Sieg) wurde auf Rang zwölf beste Deutsche mit einem Rückstand von fast 29 Minuten. 

Mehr als 41.000 Teilnehmer sorgten ebenfalls für einen Rekordwert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl um mehr als zehn Prozent.

© dpa-infocom, dpa:261004-930-788257/1

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