18.04.2019 - 17:30 Uhr
StullnSport

Gleiritsch kommt nicht nur zum Gratulieren

Der Meister steht zwar fest, doch in dieser Kreisliga West kann noch einiges passieren. Einige Mannschaften sind scheinbar gesichert - scheinbar. Mit zwei Niederlagen ist man schnell hinten drin.

Auch wenn sich Michael Gatsas (Zweiter von links) und seine Schmidgadener Teamkollegen zuletzt gegen den SC Ettmannsdorf noch so mühten, die Niederlage konnten sie nicht vermeiden. Plötzlich geht der Schmidgadener Blick wieder nach hinten.
von Autor HÜRProfil

Der Meister der diesjährigen Kreisliga-Saison ist mit dem TSV Stulln seit dem letzten Sonntag gekürt. Spannend ist es noch im Rennen um Platz zwei, in dem sich der SC Ettmannsdorf II und der TSV Nittenau die verbleibenden Spiele streiten werden.

Die Reserve des Landesligisten aus Schwandorf empfängt am Samstag bereits um 13.15 Uhr den noch stark abstiegsgefährdeten SC Kleinwinklarn, der TSV Nittenau ist dann um 16 Uhr zu Gast bei der SpVgg Neukirchen-Balbini, die nur vier Zähler hinter dem Verfolgerduo lauert.

SC Ettmannsdorf - SC Kleinwinklarn Sa. 13.15

Der SV Ettmannsdorf II bestreitet das Vorspiel der Landesligamannschaft. Reserven-Coach Armin Rank plagen trotz Erfolgsserie derzeit einige Personalsorgen. Neben einigen aus beruflichen und privaten Gründen fehlenden Akteuren wird Johannes Habermeier verletzungsbedingt am Osterwochenende nicht auflaufen können. Der SC Kleinwinklarn steckt weiterhin tief im Tabellenkeller. Spielertrainer Markus Rüdiger wird die klare Niederlage gegen den TSV Stulln nicht überbewerten und den Blick nach vorne richten. In unveränderten Formation gilt es jetzt, trotz klarer Außenseiterrolle, zu kämpfen und womöglich für eine Überraschung zu sorgen.

Neukirchen/Bal. - TSV Nittenau Sa. 16.00

Trotz ansprechender Leistung zu Hause gegen den TSV Tännesberg reichte es für die Rogalski-Elf erneut nicht zum ersten Pflichtspielsieg des Jahres. "Wir haben gut gespielt und möchten jetzt an die Leistung von vergangener Woche anknüpfen", verschwendet SpVgg-Trainer Andreas Rogalski keinen Gedanken daran, mit einem Sieg gegen Nittenau noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Keeper Markus Zisler ist verletzt nicht mit dabei und hinter dem Einsatz des Ersatztorwarts Reinhard Kiefmann steht ebenfalls verletzungsbedingt ein Fragezeichen. Der TSV Nittenau möchte den positiven Trend der vergangenen Wochen (sieben Punkte in drei Spielen) fortsetzen. Nicht mit an Bord sind Thorsten Raith, Vladimir Semke, Michael Schmid und Christopher Daske. "Wir werden das im Kollektiv auffangen", ist TSV-Trainer Hans Kaiser optimistisch vor dieser richtungsweisenden Partie seiner Truppe.

TSV Tännesberg - FC Neunburg Sa. 16.00

Der TSV Tännesberg möchte und muss das Heimspiel gegen den FC Neunburg gewinnen. Trainer Wolfgang Stier sieht seine Mannschaft derzeit konstant und stabil in den Leistungen, erkennt jedoch noch gehöriges Steigerungspotential in der Verwertung von Tormöglichkeiten. "Beide Mannschaften möchten nicht hinten reinrutschen, es wird eine spannende Partie", sagt Stier. Bis auf Urlauber Markus Pfannenstein sind die Gastgeber vollzählig. Der FC Neunburg wartet weiterhin auf den ersten Dreier in diesem Jahr. Trainer Thomas Bauer verspricht sich nach zwei Remis nacheinander nun eine erneut Leistungssteigerung seiner Mannschaft, gerade in der Offensivbewegung kann das Team nicht an die Durchschlagskraft der Vorrunde anknüpfen.

TSV Stulln SG Gleiritsch Sa. 16.00

Der frischgebackene Meister und künftige Bezirksligist TSV Stulln empfängt die SG Gleiritsch-Trausnitz. "Wir möchten die letzten fünf Spiele so viele Punkte wie möglich holen und zu Hause ungeschlagen bleiben", definiert Erfolgstrainer Christian Zechmann die Ziele bis zum Saisonende. Trotz einer angespannten Personalsituation wird Stulln keinerlei Geschenke verteilen. Der gegnerische Trainer Roland Schuller gratuliert dem Meister und Bezirksligaaufsteiger, muss jedoch in diesem dennoch schwierigen Spiel dringend punkten, um ein Abrutschen in die Abstiegszone zu vermeiden. "Wir werden sicher nicht nur zum Gratulieren vorbeischauen", verspricht Schuller eine kämpferische Leistung seiner Mannschaft .

SG Schönthal - SF Weidenthal Sa. 16.00

Die SG Schönthal konnte sich mit dem wichtigen Sieg in Kemnath zuletzt vorerst der Abstiegssorgen entledigen. Allerdings ist Trainer Wolfgang Galli erfahren genug, um zu wissen, dass in solch einem engen Tabellenbild zum Ende hin noch überraschendes passieren kann. "Wir wollen jetzt den Deckel drauf machen", erwartet Galli eine Topleistung, um die starken Sportfreunde besiegen zu können. Ebenfalls den Klassenerhalt vor Augen haben die Weidenthaler. Trainer Christian Adler vermeldet ein Verbesserung der zuletzt schweren Personalsituation. "Wir hätten beim torlosen Remis im Hinspiel schon drei Zähler verdient gehabt, die holen wir uns am Osterwochenende zurück", ist Gästecoach Adler vor der Partie selbstbewusst. Taktisches Stilmittel wird es sein, mit viel Tempo nach vorne zu spielen, um die gegnerische Abwehr zu beschäftigen.

FC Rötz - SG Kemnath Sa. 16.00

Die derzeitige Punkteausbeute des FC Rötz ist definitiv zu wenig, um im Abstiegskampf überleben zu können. Drei Remis nacheinander bringen die Elf von Jürgen Meixensperger nicht weiter. Eine ausgezeichnete, jedoch nicht einfache Chance bietet sich der Mannschaft vom Irl-Weiher nun gegen das Schlusslicht aus Kemnath. Deren Trainer Maximilian Birner gibt die Hoffnung nicht auf, mit einem Sieg in Rötz den Anschluss an die rettenden Plätze herstellen zu können. Der junge Coach erhofft sich in diesem Spiel eine tadellose Einstellung seiner Spieler um auch die vielen individuellen Fehler in der Defensive abzustellen.

TV Wackersdorf - FC Schmidgaden Sa. 18.00

Der TV Wackersdorf bestreitet am Samstag um 18 Uhr das dritte Heimspiel in Folge. Dabei soll gegen den FC Schmidgaden der erste Heimsieg eingefahren werden, nachdem man die Wochen zuvor nicht über zwei Remis hinauskam. Trainer Matthias Pautsch schwärmt von der tollen Moral seiner Mannschaft, die zuletzt zweimal einem Rückstand hinterherlaufen musste und sich mit einem Punkt belohnte. Aufgrund einiger Urlauber und angeschlagener Spieler wird sich die Startformation erst kurz vor Spielbeginn ergeben. Schmidgadens Trainer Gordon Börner erkennt die Gefahr in der derzeitigen Tabellenkonstellation. Seine Mannschaft benötigt beim Tabellennachbarn in Wackersdorf dringend einen Sieg, um nicht noch weiter in den Tabellenkeller abzurutschen.

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