01.08.2019 - 20:00 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

Elf Fragen an Stefan Seibold (SV Loderhof/Sulzbach)

In unserer Rubrik verrät das Urgestein des SV Loderhof, wie es zum Spitznamen "Bierkapitän" kam, und wann ein Euro für die Mannschaftskasse fällig wird.

Nach drei Abstiegen konnte Stefan Seibold mit seinem SV Loderhof zuletzt wenigstens einen Aufstieg feiern.
von Autor WFOProfil

Als E-Jugendlicher startete Stefan Seibold damals noch beim TV Sulzbach, der dann mit dem SV Loderhof verschmolz. Somit spielte er schon als D-Junior für den Verein, und über die verschiedenen Jugendaltersklassen ist er mittlerweile auch acht Jahre im Herrenbereich aktiv. Drei Abstiege hat der 26-Jährige miterleben und erdulden müssen, aber zum Ende der vergangenen Saison auch endlich einen Aufstieg: „Jetzt geht es wieder aufwärts!“

ONETZ: 1. Was bedeutet Fußball für Sie?

Stefan Seibold: Freundschaft, Kameradschaft und auch Ausgleich zu meinem Beruf als Offizier bei der Bundeswehr.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Stefan Seibold: Weil ich einfach nicht so lange still sitzen kann.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Stefan Seibold: Der Abstieg von der Kreisliga in die B-Klasse, und das alles noch hintereinander.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Stefan Seibold: Ich bin immer der Letzte, der aus der Kabine kommt, lasse mir viel Zeit beim Umziehen und mache keine Hektik.

ONETZ: 5. Das müsste der Nachbarverein TuS Rosenberg mir bieten, damit ich wechseln würde ….

Stefan Seibold: Nee, für kein Bier der Welt!

ONETZ: 6. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Stefan Seibold: Ich wünsche mir Linienrichter auch in den unteren Klassen.

ONETZ: 7. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Man nennt mich den Bierkapitän: Weil ich bei einem Mannschaftsurlaub in Mallorca die Contenance bewahrt habe und alle eingesammelt habe, bei denen es notwendig war.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Stefan Seibold: An ein A-Jugendspiel in der Kreisklasse gegen den FV Vilseck. Da haben wir 3:0 gewonnen und ich habe alle Tore geschossen.

ONETZ: 9. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Stefan Seibold: Zu spät kommen, da kostet die Minute einen Euro, oder Sportsachen vergessen, da ist dann ein "Fünfer" fällig.

ONETZ: 10. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Stefan Seibold: Am liebsten sind mir die Derbys gegen Rosenberg, Kauerhof oder Großalbershof. Über eine halbe Stunde Fahrzeit ist nervig.

ONETZ: 11. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Stefan Seibold: Wenn die eigenen Zuschauer auf den Schiri losgehen, was auch negativ umgemünzt werden kann.

 

 

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