10.10.2019 - 16:05 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

HC Sulzbach mit breiter Brust ins Derby gegen SG Auerbach/Pegnitz

Derby bleibt Derby, egal ob in der Bayernliga, Landesliga oder jetzt in der Bezirksoberliga. In der haben der HC Sulzbach und die SG Auerbach/Pegnitzschon ihre Duftmarken gesetzt. Das Nachbarduell scheint offen wie selten zuvor.

In der vergangenen Saison verlor der HC Sulzbach (im Bild Daniel Luber beim Wurf) beide Derbys in der Handball-Landesliga gegen die SG Auerbach/Pegnitz. Diesmal treffen sich die beiden Nachbarn eine Etage tiefer in der Bezirksoberliga.
von Autor CWHProfil

Die Handballfans aus dem Landkreis sind wieder einmal "on fire", wenn am Samstag, 12. Oktober, um 18 Uhr in der Krötenseehalle der HC Sulzbach und die SG Auerbach/Pegnitz aufeinandertreffen. Der etwas schiefe Spielplan zu Beginn der Runde verhalf dem HC Sulzbach nach drei blitzsauberen Auftritten zur Tabellenführung, doch ist dies nur eine Momentaufnahme, denn die meisten anderen Mannschaften haben erst ein oder zwei Spiele bestritten. So auch der Gegner aus dem nordwestlichen Zipfel des Landkreises, der hier mit einem 25:23-Heimsieg gegen den Top-Favoriten SG Regensburg II gleich deutlich machte, dass der Titel nur über ihn läuft.

Das Team von Trainer Matthias Schnödt hat zwar, wie der HCS, nach dem Landesligaabstieg einige hochkarätige Abgänge zu verkraften, doch die verbliebene Truppe ist individuell, aber auch als Kollektiv immer noch hochklassig genug, um den sofortigen Wiederaufstieg als Saisonziel auszugeben.

Besonders der in der Vorsaison oft schmerzlich vermisste Torjäger Paul Neuß hat schon gezeigt, dass er zu den "Topstars" der Liga zählen wird. Etwas bescheidener in seinen Zielen ist der Gastgeber aus der Herzogstadt in die neue Saison gestartet, doch die Anfangserfolge machen Mut und so werden die Jungs von Trainer Sven Wirth mit einer besonders breiten Brust auflaufen. Der Ausgang der Partie scheint offen wie selten - beste Voraussetzungen für ein packendes Nachbarschaftsduell. Wirth kann auf seine siegreiche Truppe vom vergangenen Wochenende bauen, allerdings ohne das große Talent Jakob Stiegler, das sich nach dem Abitur ein Auslandsjahr gönnt und erst wieder in der nächsten Saison zurückkehren wird.

Mit Patrick Klee und Max Schwegler steht aber adäquater Ersatz bereit. Und da Neuzugang Marco Schmidt so langsam in Fahrt kommt und Linksaußen Kristian Forster in diesen Wochen sowieso die Maßstäbe in der Liga setzt, wollen die Herzogstädter auch nach diesem Spiel ihre weiße Weste gerne behalten.

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