12.09.2019 - 15:54 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

SG Rosenberg: Die Vorteile überwiegen

Eine Spielgemeinschaft: Viel Koordination ist notwendig, und der sportliche Erfolg bleibt nicht aus: Die B-Junioren der SG Rosenberg, Loderhof, Kauerhof und Traßlberg schaffen den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Ein Großteil der Trainer, Betreuer und Vereinsfunktionäre der SG-Teams (vorne von links): Frank Kokott, Andreas Kinscher, Richard Hack, Tobias Berger, Dennis Zeilmaier. Mitte von links: Jürgen Muhr, Markus Völlger, Hans Jörg Rösl, Stephan Müller, Erik Moser, Michael Tuchan, Mario Gurdan, Fabian Meyer. Hinten von links: Dieter Seipold, Markus Tuchbreiter, Thomas Grabinger, Manfred Seitz, Markus Schwärzer, Heiner Hartmann. Es fehlen Stefan Luber, Stefan Götz, Rene Kellner, Robert Kreitlein und Felix Lösch.
von Autor WFOProfil

Dort startet sie am Samstag, 14. September, um 11 Uhr beim SV Kauerhof gegen den Titelaspiranten TSV Kareth/Lappersdorf. "Diese Entwicklung zu Spielgemeinschaften war schon länger abzusehen", so Frank Kokott, der Fußballkoordinator beim TuS Rosenberg. "Ein schleichender Prozess, den wohl jeder Verein gerne aufgehalten hätte."

"Früher gab es nur Fußball, heute können die jungen Leuten zwischen anderen Sportarten, vielfältigen Hobbys oder dem PC wählen - da wird es personell ganz schön eng, auch wenn es immer wieder mal heißt: Macht was, damit die Kids vom PC wegkommen." Doch die Gründe sind noch vielfältiger: "Ein ehrenamtlicher Fußballtrainer macht viel mehr als regelmäßiges Training und die Betreuung beim Spiel: Er ist Cheforganisator, kümmert sich nicht nur um seine Schützlinge, sondern auch um die Trikotwäsche, diverse Feiern und Veranstaltungen oder Fahrten. Unsere A-Junioren waren in Kallmünz, die B-Jugend in Barcelona. die C-Junioren im Phantasialand", so Kokott. Die Ehrenamtlichen müssen viel Zeit investieren. Da haben die Vereine viel Mühe, um die Jugendarbeit auch mit guten Betreuern zu unterstützen - und die ehrenamtlichen Helfer werden auch nicht mehr.

Die Juniorenspielgemeinschaft der vier Vereine geht nun in ihr drittes Jahr, und wurde von drei Clubs noch auf die D-Junioren ausgeweitet. Die Vereine sehen in dieser erweiterten Spielgemeinschaft den richtigen Weg für die eigene sportliche Zukunft und setzen auf die Strategie, die die Förderung der Jugendarbeit in den Mittelpunkt rückt. Im Jugendbereich spielen eine U19 in der Kreisklasse, für zwei U17 und zwei U15 Mannschaften (die C 1 ist aus der Oberliga abgestiegen) sind ebenso Trainer und Betreuer nötig wie bei den Kleinen.

Bei den D-Junioren nehmen nun drei Teams der SG am Punktspielbetrieb teil, allerdings hat sich hier der SVL Traßlberg nach jahrelanger erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem TuS Rosenberg nun mit dem SV Michaelpoppenricht zusammengeschlossen. Für die Ausbildung und Betreuung des Nachwuchses wird eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern benötigt und hier geht die SG mit 22 Trainern, Co-Trainern und Betreuern in die neue Saison, wobei der TuS Rosenberg zwölf stellt, der SV Loderhof sieben und der SV Kauerhof drei, erklärt Kokott. Diese 22 ehrenamtlichen Sportfreunde betreuen nun in der kommenden Saison 130 Spieler in acht Mannschaften. Bei den Teams erfolgt dabei ein halbjähriger Wechsel der Trainingsorte und Spielstätten.

Bei dieser Planung fließen die Vereinszugehörigkeit, demografische Gesichtspunkte und weitere Aspekte mit ein, um auch eine gleichmäßige Verteilung und Auslastung der Sportanlagen zu gewährleisten. So tragen die A-Jugendlichen ihre Heimspiele zunächst in Traßlberg aus und wechseln nach der Winterpause nach Kauerhof, die beiden B-Jugendmannschaften spielen erst in Kauerhof und dann in Rosenberg, die C-Jugendteams spielen erst in Rosenberg und dann in Traßlberg, die drei D-Jugendmannschaften kicken diese Saison ganzjährig beim SV Loderhof. Ein weiterer Vorteil gerade durch mehrere Jugendmannschaften in der gleichen Altersklasse ist, dass alle Spieler zum Einsatz kommen können - unter dem Strich überwiegen bei dieser Spielgemeinschaft die vielen positiven Aspekte deutlich.

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