Tännesberg
14.05.2024 - 17:26 Uhr
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Kreisliga-Nachholspiele: Warnung beim TSV Tännesberg und die Angst beim FC Schmidgaden

Noch liegen der SV Schwandorf-Ettmannsdorf II und der TSV Tännesberg in der Kreisliga West hinter dem FC OVI-Teunz. Am Mittwoch können sie überholen. Beim FC Schmidgaden geht derweil die Angst um.

Spielertrainer André Klahn warnt seine Tännesberger vor Schmidgaden. Bild: ham
Spielertrainer André Klahn warnt seine Tännesberger vor Schmidgaden.

Eine Entscheidung kann am Mittwochabend noch nicht fallen, aber wohl eine Vorentscheidung: In den beiden Nachholspielen der Kreisliga West sind der Zweite SV Schwandorf-Ettmannsdorf II (58 Punkte) und der Drittplatzierte TSV Tännesberg (57) am Start.

Beide schicken sich an, den Spitzenreiter FC OVI/Teunz (59) zu überholen und sich bestens in Stellung zu bringen vor dem letzten Spieltag am kommenden Samstag.

Verdiente Niederlage

Beide Teams haben es mit Kellerkindern zu tun: Die Schwandorfer sind um 19 Uhr bei den Sportfreunden Weidenthal zu Gast, die Tännesberger empfangen um 18.30 Uhr den noch gefährdeten FC Schmidgaden (30). „Das wird noch einmal eine richtig harte Nummer“, sagt der Tännesberger Spielertrainer André Klahn vor der Partie. Pikant ist auch, dass der TSV das Hinspiel verloren hat. „Und das nicht zu Unrecht“, wie Klahn betont. „Deshalb sind wir gewarnt und werden alles reinschmeißen, um dreifach zu punkten und bis zum Schluss oben mit dabei zu sein.“

Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer versteht derzeit die Welt nicht mehr: Fünfter waren die Schmidgadener zur Winterpause. „Aber danach ging einfach gar nichts mehr“, sagt der scheidende Trainer. „Eigentlich hatten wir die Saison schon abgehakt.“ Jetzt brauchen die Schmidgadener noch einen Punkt, um ganz sicher die Klasse zu halten. Die SG Niedermurach/Pertolzhofen ist mit 30 Zählern punktgleich, der TSV Dieterskirchen, der am letzten Spieltag den 1. FC Schwarzenfeld empfängt, liegt drei Zähler hinter den beiden. „Ich stand in der Rückrunde schon öfter an der Seitenlinie und dachte: Heute machen wir’s“, erzählt Richthammer. Aber die Schmidgadener vergaben in der letzten Viertelstunde viele Punkte. Besonders schmerzlich waren die 2:3-Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten Niedermurach und Dieterskirchen.

Fokus auf Silbersee

"Wir brauchen diesen verdammten einen Punkt“, sagt Richthammer und richtet dabei den Fokus vor allem auf das Samstagsspiel bei der SG Silbersee. In die Relegation abzurutschen, das mag er nicht glauben, er sagt aber auch: „Wenn wir es nach dieser Vorrunde noch verspielen, dann sind wir wirklich selber schuld.“

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