25.10.2026 - 18:55 Uhr

Tennis-Profi Struff verpasst Turniersieg in Brüssel knapp

Der große Coup blieb am Ende aus: Jan-Lennard Struff muss sich im Finale von Brüssel einem Niederländer geschlagen geben. Dank seines starken Turniers darf er trotzdem auf den Davis Cup hoffen.

Jan-Lennard Struff spielte in Brüssel stark auf. (Archivbild) Bild: Ng Han Guan/AP/dpa
Jan-Lennard Struff spielte in Brüssel stark auf. (Archivbild)

Tennis-Routinier Jan-Lennard Struff hat den zweiten ATP-Titel seiner Karriere verpasst. Der 36-Jährige verlor beim Turnier in Brüssel gegen den Niederländer Tallon Griekspoor mit 6:4, 3:6, 4:6. Seinen bislang einzigen Turniersieg hatte Struff 2024 in München geholt.

Im Halbfinale hatte Struff überraschend den an Nummer eins gesetzten Franzosen Arthur Fils in drei Sätzen bezwungen. Gegen Griekspoor knüpfte Struff zunächst an diese starke Leistung an. Den ersten Satz holte sich der Deutsche souverän, den zweiten schnappte sich der Niederländer. 

Im Entscheidungssatz hielten die Kontrahenten zunächst ihre Aufschläge, bis Struff beim Stand von 4:4 ein Break kassierte. Wenig später musste er seinem Kontrahenten gratulieren - wieder einmal: Es war im vierten Spiel gegen Griekspoor die vierte Niederlage.

Bewerbung für Davis-Cup-Endrunde

Trotz des verpassten Final-Coups hat sich Struff mit seinen starken Leistungen für die Davis-Cup-Endrunde in Bologna in rund einem Monat in Stellung gebracht. Gegen Kroatien hatte Teamchef Michael Kohlmann zuletzt im westfälischen Halle auf den Routinier verzichtet und Daniel Altmaier den Vorzug gegeben.

© dpa-infocom, dpa:261025-930-892193/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.