10.07.2026 - 19:01 Uhr

Teurer Spaß, aber möglich: Tickets fürs WM-Finale

Das ist ein teures Vergnügen: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es noch Tickets für das Endspiel. Atemberaubend sind die Preise auf dem Zweitmarkt. Das hat seinen Grund.

Es gibt noch Tickets fürs WM-Finale - aber dafür muss man auch kräftig zahlen. (Archivbild) Bild: Maximilian Haupt/dpa
Es gibt noch Tickets fürs WM-Finale - aber dafür muss man auch kräftig zahlen. (Archivbild)

Ein Ticket fürs WM-Finale? Unmöglich ist das eine gute Woche vor dem Endspiel im MetLife Stadium in East Rutherford/New Jersey längst nicht. Aber wer wirklich sehen will, wer Fußball-Weltmeister beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko wird, muss dafür tief in die Tasche greifen. Die FIFA hatte am Freitag fast 1.200 Tickets der Kategorie 2 zum Preis von jeweils 7.380 US-Dollar (etwa 6.450 Euro) für das Endspiel am 19. Juli im Angebot.

Attraktive Plätze - zu üppigen Preisen

Wie Nachrichtenagentur AP berichtet, standen auf der Last-Minute-Ticketverkaufsseite der FIFA, auf der das Spiel zeitweise als ausverkauft gelistet war, 1.178 Plätze in fünf Blöcken des Oberrangs entlang der Seitenlinien zur Verfügung.

Der Weltverband verkaufte außerdem 68 Tickets der Kategorie 1 in den vorderen Reihen des Unterrangs - und das zu Preisen zwischen 19.995 und 32.970 US-Dollar. Wer noch mehr für sein teures Vergnügen ausgeben wollte, konnte in speziellen Lounge-Bereichen einen Platz für 34.500 oder 32.500 Dollar kaufen - inklusive Speisen und Getränke.

Wiederverkaufstickets haben es preislich in sich

Zudem bot die FIFA für das Viertelfinalspiel am Samstag zwischen Argentinien und der Schweiz im Kansas City Stadium in Missouri Tickets zu Preisen zwischen 1.600 und 3.995 US-Dollar an. Wiederverkaufstickets für das Finale waren laut AP auf dem Marktplatz der FIFA zu Preisen zwischen 7.440,50 und sagenhaften 11.499.998,85 US-Dollar erhältlich.

Die FIFA reguliert den Preis der Tickets bei dieser WM auf dem Zweitmarkt nicht; der Verkäufer kann ihn frei festlegen. Das erklärt die horrenden Summen, die mitunter aufgerufen werden. Der Weltverband profitiert allerdings vom Verkauf einer Karte auf dieser Plattform - und das sogar gleich doppelt. Sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer kassiert er pro Ticket eine Gebühr von jeweils 15 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:260710-930-367125/1

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