Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat auf seinem 27. Ordentlichen Verbandstag in Bad Gögging die personellen Weichen für die kommenden Jahre gestellt – und dabei mit Thomas Graml einen neuen Vizepräsidenten in sein Präsidium gewählt. Der 54-jährige Oberpfälzer, der als Bezirksvorsitzender in der Region seit Jahren prägend wirkt und aus Raigering stammt, tritt die Nachfolge von Reinhold Baier an, der nicht erneut kandidierte.
Mit Graml rückt eine profilierte Persönlichkeit aus der Oberpfalz in eine der zentralen Führungspositionen des größten der 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf. Seine Wahl unterstreicht die Bedeutung der regionalen Arbeit innerhalb des Verbandes und bringt zusätzliche oberpfälzische Kompetenz in die oberste Führungsebene des BFV ein.
Neben dem personellen Wechsel im Vizepräsidentenamt bestätigten die Delegierten auch weite Teile der Verbandsspitze. Präsident Christoph Kern wurde einstimmig für eine zweite Amtszeit gewählt und führt den BFV damit weitere vier Jahre. Ebenso erhielt Schatzmeister Jürgen Faltenbacher erneut das Vertrauen der 244 Delegierten.
Im Präsidium arbeiten künftig weiterhin die beiden Vizepräsidentinnen Silke Raml und Inge Pirner sowie die Vizepräsidenten Robert Schraudner und Jürgen Pfau an der Seite Gramls. Komplettiert wird das Gremium durch Ehrenpräsident Rainer Koch.
Auch in den Ausschüssen kam es zu Veränderungen: Andreas Mayländer übernimmt das Amt des Verbands-Spielleiters, Joachim Fuchs steht künftig an der Spitze des Verbands-Jugendausschusses und Walther Michl leitet das Verbands-Sportgericht. Neu geschaffen und besetzt wurde zudem der Vorsitz des Verbands-Ehrenamtsausschusses, den künftig Andreas Vogler innehat.













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