09.11.2018 - 16:17 Uhr
TirschenreuthSport

Absteiger unter sich

Die Kreisklasse Stiftland holt nach und verabschiedet sich dann in die Winterpause. Der souveräne Tabellenführer TSV Waldershof erwartet Mitabsteiger SC Mähring (6./25) und ist natürlich haushoher Favorit.

Verfolger ATSV Tirschenreuth (2./42) wird sich bei der zuletzt starken DJK Falkenberg (8./24) auf heftige Gegenwehr einstellen müssen. Setzen der SV Pechbrunn (15./11) und Schlusslicht SV Leutendorf (16./9) ihr letztes Heimspiel gegen Kondrau II beziehungsweise Friedenfels in den Sand, ist der Abstieg kaum mehr aufzuhalten.

TSV Waldershof - SC Mähring Sa. 14.30

Nach drei Auswärtssiegen in Folge darf sich der TSV mit einem Heimspiel von den Fans in die Winterpause verabschieden. "Natürlich mit einem Dreier", hofft Trainer Maxi Berek. Allerdings warnt er eindringlich vor den Gästen, die in der Lage sind, jedem Gegner das Leben schwer zu machen. "Um Kirchweih gebührend zu feiern, muss ein Sieg her", lautet die Vorgabe von Berek. Die Personallage ist optimal.

Nach dem Sieg über den Tabellenzweiten will der Sportclub auch beim Spitzenreiter erfolgreich sein. "In Waldershof haben wir in den letzten Jahren immer gewonnen", erinnert sich Trainer Patrick Hort. Also ein gutes Zeichen? Allerdings dämpft die prekäre Personallage den Optimismus gewaltig. "Wir würden gerne eine Kampfansage in Richtung Waldershof schicken, aber etliche Stammspieler fallen aus."

SV Pechbrunn - SF Kondrau II So. 14.00

Ein Blick auf die Tabelle reicht, um der Mannschaft den ernst der Lage klar zu machen, ist Trainer Maxi Kraus sicher. Nur mit einem Sieg bleiben die Hausherren an den gesicherten Rängen dran. "Gelingt es uns, die zuletzt gezeigten individuellen Fehler abzustellen, haben wir auch gegen einen wohl verstärkten Gegner eine Chance. Außerdem muss die Mannschaft mehr körperliche Präsenz zeigen." In Pechbrunn zählt für SF-Spielleiter Philipp Hopfner nur ein Dreier, um den Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter auszubauen. "Gelingt uns das, gehen wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause." Allerdings bleibt die Personallage weiterhin angespannt.

SG Griesbach/Großk.- TSV Neualbenreuth So. 14.30

Binnen einer Woche wartet auf die Hausherren das nächste Grenzlandderby. Gegen Bärnau attestierte Trainer Manuel Waller seiner Mannschaft eine starke Vorstellung. Den Gast schätzt er wie immer unbequem ein, der äußerst kampfstark und schwer zu bespielen ist. "In den letzten Heimspielen es gab zwei Niederlagen. Dafür wollen wir uns revanchieren", fordert Waller. Leider schrumpft der Kader immer weiter.

Seit nunmehr vier Runden warten die Gäste auf einen Sieg. Auch gegen den Tabellenletzten Leutendorf reichte es nur zu einem mageren Remis. Daher sieht TSV-Spielleiter Martin Maier die Chancen im Derby eher gering an. "Das Heimteam ist klarer Favorit", meint er.

SV Leutendorf . TSV Friedenfels So. 14.30

In Neualbenreuth holte die Heimelf einen glücklichen aber nicht unverdienten Punkt. Vor allem die Abwehrleistung war für Spielleiter Thomas Cernousek viel besser als in den vorausgegangenen Spielen. "Im letzten Spiel des Jahres gilt es noch einmal, alle Kräfte zu bündeln und zu punkten." Bis auf den gesperrten Hecht ist der Kader komplett.

Nicht vergessen hat TSV-Trainer Markus Schaumberger die peinliche 0:2-Niederlage aus der Vorrunde. "Wir haben also noch eine Rechnung zu begleichen. Aber Leutendorf ist gerade zuhause immer unberechenbar." Da die Grippe grassiert entscheidet sich der Kader kurzfristig.

TSV Konnersreuth II - SG Fuchsmühl So. 14.30

"Wir spielen wirklich gut, sind mit den Gegner immer auf Augenhöhe. Aber die Mannschaft versäumt es, die Tore zu machen und kassiert im Gegenzug vermeintliche Treffer", blickt Spielleiter Florian Neumann auf die unnötige 0:3-Niederlage in Friedenfels zurück. Gegen Fuchsmühl muss ein Sieg her, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Personallage dazu ist optimal. Der Sieg im Derby gegen Pechbrunn war laut SG-Coach Wolfgang Eiglmeier wichtig und durchaus verdient. "Gegen die heimische Zweite taten wir uns schon immer schwer", weiß Eiglmeier. "Wenn wir sie auf Abstand halten wollen, muss zumindest eine Punkteteilung her." Die Mannschaft bleibt unverändert.

DJK Falkenberg - ATSV Tirschenreuth So. 14.30

"Hauptsache gewonnen", lautete das Fazit von DJK-Spielleiter Harald Konrad nach dem knappen 2:1-Sieg in Schönhaid. "Sollte den Gästen langsam die Luft ausgehen, müssen wir das unbedingt nutzen. Wir wollen den Dreier und gehen deshalb hochmotiviert in die Begegnung." Personell gibt es zur Vorwoche keine Veränderungen.

"Natürlich sind die zwei Niederlagen in Folge bitter. Allerdings betrieb meine Mannschaft in den letzten Monaten enorm viel Aufwand, um sich die derzeitige Tabellenlage erst überhaupt zu erarbeiten", sagt ATSV-Coach Marco Zeus. Gerne würden die Gäste mit einem Sieg in die Winterpause gehen. "So einfach wie beim 3:0-Vorrundensieg wird es wohl nicht mehr", ist Zeus sicher. Im Kader fehlt nur Wenisch.

SV Schönhaid - FC Tirschenreuth II So. 14.30

Bei der unglücklichen Niederlage gegen Falkenberg sah SV-Spielleiter Peter Fröhlich sein Team auf Augenhöhe. Aber durch Einzelfehler brachte es sich um den verdienten Lohn. Nun gastiert ein Gegner, mit dem sich die Heimelf schon immer enge Auseinandersetzungen lieferte. "Schon das mit 1:2 verlorene Hinspiel war knapp, wobei wir etliche gute Chancen nicht nutzten", erinnert sich Fröhlich. "Wir wollen das letzte Heimspiel auf gar keinen Fall verlieren. Ich wäre schon mit einem Remis einverstanden." Schaumberger kehrt ins Aufgebot zurück.

Nach dem Remis gegen Waldsassen lässt die Heimbilanz des Gastes zu wünschen übrig. In Schönhaid geht es nun darum, wenigstens die guten Auftritte in der Fremde fortzusetzen. "Das wird nicht einfach. Schon im Hinspiel taten wir uns enorm schwer", weiß FC-Spielleiter Thomas Schramm. Auch die Personallage gibt Anlass zur Sorge, denn die Gäste treten mit dem letzten Aufgebot an.

TSV Bärnau - ASV Waldsassen So. 14.30

Trotz der Niederlage gegen Griesbach zeigte die Mannschaft laut Spielleiter Markus Fichtner einen ordentlichen Auftritt. Er erwartet einen hochmotivierten Gegner, der sich für die knappe Hinrundenniederlage revanchieren will. "Die Mannschaft wird alles daransetzen, um sich mit einem Heimsieg in die Winterpause zu verabschieden", ist sich Fichtner sicher. "Sie ist derzeit gut drauf." Lediglich Bäuml fällt.

In einem ausgeglichenen Spiel war für ASV-Coach Roland Spitzl der Punktgewinn in Tirschenreuth hochverdient. Trotz vieler Verletzter Akteure peilt er in Bärnau einen Dreier an, damit der Anschluss nach oben nicht verloren geht.

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