29.04.2022 - 13:54 Uhr
TirschenreuthSport

Bezirksliga Oberfranken Ost: Der Spitzenreiter beim SV Poppenreuth

Nach dem überraschenden Sieg gegen Kasendorf hat die Steinwald-Elf das nächste Schwergewicht zu Gast. Mit frischem Selbstvertrauen soll auch der BSC Saas Bayreuth bezwungen werden. Derweil geht die Abschiedstour des FC Tirschenreuth weiter.

Fabian Sticht (links, Szene aus der Partie in Lorenzreuth) und der SV Poppenreuth wollen dem nächsten Favoriten ein Bein stellen.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

SV Poppenreuth – BSC Saas Bayreuth Sa. 16.00

Für große Erleichterung im Poppenreuther Lager sorgte am Mittwoch der Sieg gegen Kasendorf. Dieser Erfolg sorgte für gute Stimmung, und alle waren sich hinterher im Klaren, dass man auch gegen eine Spitzenmannschaft mithalten und sogar das Spiel bestimmen kann. Was noch fehlte, war das Glück vor dem gegnerischen Tor. Es waren über das ganze Spiel genügend Möglichkeiten vorhanden, aber erst in der Nachspielzeit wurde der SVP erlöst. Nun gastiert der unangefochtene Spitzenreiter Saas Bayreuth im Steinwald. Für Poppenreuth der nächste schwere Brocken.

Gelingt es, die Leistung vom Mittwoch zu wiederholen, dann sollte man auch dem Tabellenführer Paroli bieten und für eine weitere Überraschung sorgen können. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem besten Sturm der Liga. Hier kann der SV aber die durchwegs solide Abwehrarbeit in den vergangenen drei Partien entgegensetzen. Mit vollem Einsatz und dem unbedingten Siegeswillen soll dem Klassenprimus ein Bein gestellt werden. Trainer Milan Horvat kann dabei wieder auf die erfolgreiche Mannschaft vom Mittwoch zurückgreifen.

FC Tirschenreuth – TSV Kirchenlaibach So. 16.00

Im Saisonendspurt gastiert der TSV Kirchenlaibach im Tirschenreuther Sportpark. Die Gäste kämpfen um jeden Punkt, um den Abstieg zu vermeiden und werden dementsprechend motiviert auftreten. Beim FC kehren immerhin einige Leistungsträger zurück. „Wir mussten wirklich mit dem letzten Aufgebot nach Selbitz fahren, ich kann den Jungs deshalb keinen echten Vorwurf machen“, resümierte FC-Trainer Markus Tusek nach der 0:5 Pleite gegen die SpVgg Selbitz. „Es war ein Klassenunterschied, aber wir haben alles gegeben und gekämpft bis ans Limit“, sagt der Coach. 

Am Feiertag ist der direkte Tabellennachbar aus Kirchenlaibach zu Gast, doch während die Kreisstädter bereits abgestiegen sind, steckt der TSV noch mittendrin im engen Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem beziehungsweise zwei Punkten weniger als die Teams vor ihnen liegt der TSV Kirchenlaibach derzeit auch auf einem direkten Abstiegsplatz. „Für sie geht es um alles, sie müssen gewinnen“, ordnete Tusek die Ausgangslage ein. Ob sein Team hier zum Stolperstein werden kann, wird vor allem an der Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten liegen. „Wir müssen vorne wieder torgefährlicher und hinten konzentrierter auftreten“, mahnte Tusek. Dabei kann er zumindest wieder auf Stürmer Nico Stark zurückgreifen. 

 
 

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