25.10.2019 - 16:52 Uhr
TirschenreuthSport

Elf Fragen an Pavel Hromir (ATSV Tirschenreuth)

Seit 15 Jahren trägt der 35-jährige Tscheche das Trikot des ATSV Tirschenreuth. Aus familiären und beruflichen Gründen beendet er am Ende der Saison seine Karriere.

Pavel Hromir vom ATSV Tirschenreuth.
von Helmut KapplProfil

Pavel Hromir wohnt in Tachov, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Beruflich ist er bei der Firma Conrad in Wernberg tätig. Laut ATSV-Trainer Marco Zeus ist Hromir für ihn der flexibelste Spieler in seiner Truppe. "Er ist auf jeder zentralen Position einsetzbar und dank seiner Erfahrung für die jungen Spieler eine Integrationsfigur. Ich wünsche ihm in seiner letzten Saison viel Erfolg, womöglich mit dem Aufstieg in die Kreisliga. Das hätte er sich verdient." Als Herbstmeister startet der ATSV Tirschenreuth am Samstag um 14.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TSV Friedenfels in die Rückrunde.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Pavel Hromir: Ganz einfach Spaß und Entspannung.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Pavel Hromir: Seit ich fünf Jahre alt war, rannte ich mit meinen Freunden dem Ball hinterher. Außerdem gab es in Tschechien außer Fußball nur Eishockey. Aber das spielte ich nur kurz.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Pavel Hromir: Völlig uninteressant. Ich glaube, derjenige der sie trägt, will nur zeigen, dass er etwas anderes hat.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Pavel Hromir: Zu Hause führten wir gegen Waldershof zur Pause 3:0. In der zweiten Halbzeit meinte es der Schiedsrichter nicht gut mit uns, vergab drei Rote Karten und ließ lange nachspielen. So endete das Spiel 3:3.

ONETZ: 5. Sie haben keine feste Rückennummer. Warum?

Pavel Hromir: Wenn ich in der Defensive gebraucht werde, trage ich eine kleine Nummer. Spiele ich im Sturm, dann entweder die 9 oder die 11.

ONETZ: 6. Das müsste ein Nachbarverein mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Pavel Hromir: Ich war nie ein Freund von Wechseln. Jetzt in meinem Alter sowieso nicht mehr. Ich fühle mich beim ATSV pudelwohl, denn hier geht es zu wie in einer Familie.

ONETZ: 7. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Pavel Hromir: In Tschechien rufen mich meine Kumpel "Hrom".

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Pavel Hromir: Immer die gleichen Themen. In welchen Discos oder bei welchen Partys haben sich die Mitspieler herumgetrieben, haben sie gesoffen oder Sex gehabt.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Pavel Hromir: An das Relegationsspiel um den Aufstieg gegen Falkenberg. Damals war ich gerade ein halbes Jahr beim ATSV und spielte auf einmal vor 1000 Zuschauern. Das war schon beeindruckend für mich. Wir gewannen 3:0 und stiegen auf.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Pavel Hromir: Wegen Meckerns sah ich des öfteren die Rote Karte und musste 20 Euro in die Kasse einbezahlen. Jetzt, da ich verheiratet und älter bin, habe ich mir das abgewöhnt.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Pavel Hromir: Natürlich zu den Derbys gegen den FC oder FSV Tirschenreuth. Alle Fahrten, die über 50 Kilometer hinausgehen, mag ich nicht.

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