16.08.2019 - 19:13 Uhr
TirschenreuthSport

Elf Fragen an Sebastian König (ATSV Tirschenreuth)

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der 33-Jährige, warum ihm die Farbe der Fußballschuhe völlig egal ist und an welches "Endspiel" er sich nach wie vor gerne erinnert.

Sebastian König vom ATSV Tirschenreuth.
von Helmut KapplProfil

Laut ATSV-Trainer Marco Zeus hat Sebastian König diese Aufmerksamkeit verdient. Trotz mehrerer Angebote hielt der Familienvater dem Verein stets die Treue. Trotz seines Alters ist er für den Trainer einer der fittesten und fleißigsten Akteure im Team. Von ihm könnten sich einige eine Scheibe abschneiden. Außerdem schätzt Zeus seine ruhige Art, die er aber in gewissen Situationen auch mal ablegen sollte. Am kommenden Spieltag empfängt der ATSV den Tabellenzweiten TSV Bärnau (Anstoß am Sonntag um 15 Uhr).

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Sebastian König: Die schönste Nebensache der Welt. Ich könnte mir ein Wochenende ohne Fußball nicht vorstellen – noch nicht.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Sebastian König: Fußball liegt bei uns in der Familie, deshalb gab es für mich keine andere Sportart. Wenn es die Zeit erlaubt, gehe ich nebenbei auch joggen und Rad fahren.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Sebastian König: Die Farben der Stiefel sind mir völlig egal. Hauptsache sie passen.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Sebastian König: 2006 habe ich in der letzten Minute beim 1:1 in Griesbach einen Elfmeter verschossen. Damit haben uns zwei Punkte gefehlt und wir mussten in die Relegation um den Klassenerhalt in der Kreisliga. Den haben wir glücklicherweise mit einem Sieg gegen Weißenstadt aber noch geschafft.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 10. Warum?

Sebastian König: Ich spiele schon immer mit der 10. Eben die Nummer eines Spielmachers. Krasimir Balakov vom VfB Stuttgart trug sie ebenfalls und war damals mein Idol.

ONETZ: 6. Das müsste mir ein Nachbarverein bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Sebastian König: Überlegungen und einige Anfragen waren schon mal da, um zu wechseln. Nie in Frage kam für mich aber ein Wechsel zum FC. Aber am Ende hat es sich ganz einfach nicht rentiert. Der ATSV ist und bleibt für mich mein Verein.

ONETZ: 7. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Sebastian König: Ganz klar: die Karten für die Trainer. Fußball lebt doch von Emotionen, und es sollte sich auch an der Seitenlinie etwas rühren.

ONETZ: 8. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Sebastian König: Backi. Als Kind hatte ich etwas stärkere Wangen und so blieb mir der Name bis heute. Aber damit kann ich gut leben.

ONETZ: 9. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Sebastian König: Meistens geht es um die Bundesliga-Spiele vom Samstag.

ONETZ: 10. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Sebastian König: 2017 mussten wir am letzten Spieltag daheim gegen den Tabellenführer SC Mähring gewinnen. Das haben wir mit 1:0 geschafft und sind als Meister in die Kreisliga aufgestiegen.

ONETZ: 11. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Sebastian König: Nichts großartiges, aber Bier im Trikot trinken kostet zwei Euro und eine Minute zu spät zu kommen einen Euro.

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