Am achten Spieltag der Kreisliga 2 im Fußballkreis Hof/Wunsiedel/Tirschenreuth stand eigentlich das Gipfeltreffen zwischen dem allein noch ungeschlagenen Spitzenreiter SV Poppenreuth (17 Punkte) und dem Tabellenzweiten FC Tirschenreuth (16) auf dem Spielplan. Weil aber beide Teams am Freitag um 18 Uhr auf dem Sportgelände des SV Poppenreuth im Viertelfinale des Kreispokals aufeinandertreffen, wurde das für Sonntag angesetzte Punktspiel auf Mittwoch, 17. September, verlegt.
Damit dürfte es in Runde acht einen Wechsel an der Tabellenspitze geben, außer der TSV Thiersheim (3./16) und der SV Union Selb (4./15) gehen leer aus. Während der TSV auswärts bei der SpVgg Weißenstadt (9./10) gefordert ist, empfängt Union die SG Selb-Plößberg/Schönwald (8./11) zum Derby.
"Totalausfall" des TSV Konnersreuth
Der TSV Konnersreuth (7./12) hat durch die 0:3-Heimpleite gegen den VfB Rehau (5./12/ein Spiel weniger) etwas den Kontakt zur Spitzengruppe verloren. Trainer Jakub Ryba, der sich nach der Partie in einen zweiwöchigen Urlaub verabschiedet hat, war mit der Mannschaft nach der indiskutablen Leistung hart ins Gericht gegangen. "Totalausfall von 1 bis 17. Was 'Kuba' gesagt hat, kann ich voll unterschreiben. Das hab ich der Mannschaft am Dienstag im Training auch gesagt", erklärte Co-Trainer Fabian Scharnagl.
Am Samstag (Anstoß 15 Uhr) bietet sich dem TSV Konnersreuth beim punktlosen Schlusslicht ASV Wunsiedel (14./0) die Chance zur Wiedergutmachung. "Eigentlich eine Pflichtaufgabe", sagt Scharnagl. "Aber ich habe schon am Dienstag gewarnt, denn gegen hintere Mannschaften haben wir uns immer schwergetan." Ganz frisch sind dabei Scharnagls Erinnerungen an die vergangene Saison, als der TSV gegen die Absteiger VFC Kirchenlamitz und SpVgg Wiesau nur 4 von 12 möglichen Punkten holte."Wir müssen unser Spiel durchziehen, mit Spaß, ohne Druck. Wir müssen den Gegner aber ernst nehmen", fordert der Co-Trainer. Voraussichtlich können die Konnersreuther einigermaßen komplett antreten.
Keller-Gipfel in Pechbrunn
Oben fällt das Gipfeltreffen aus, dafür kommt es in der unteren Tabellenregion zum "Keller-Gipfel". Der wie Wunsiedel punktlose Neuling SV Pechbrunn (13./0) empfängt am Samstag um 15 Uhr den SV Mitterteich II (11./6). Die Bezirksliga-Reserve nimmt den ersten der beiden Abstiegsrelegationsplätze ein, den zweiten belegt Aufsteiger TuS Erkersreuth (12./6). Zum rettenden Ufer – FC Marktleuthen (10./7) – haben beide einen Zähler Rückstand.
"Die Mitterteicher haben Qualität, auch wenn sie nur wenig Punkte haben", sagt der Pechbrunner Spielleiter Dominik Wolf. "Das ist ein wichtiges Spiel für uns. Ich hoffe, die Mannschaft ist sich der Wichtigkeit bewusst. Jetzt zählen keine Ausreden mehr, es müssen endlich Punkte her", hofft Wolf auf das erste Erfolgserlebnis. Die Aufstellung bleibe mehr oder weniger unverändert: Zwei kommen aus dem Urlaub zurück, dafür fahren zwei weg.
"Auch für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel. Pechbrunn ist nicht so schlecht, wie der Tabellenstand. Die haben viele gute junge Spieler", warnt SVM-Spielertrainer Matthias Männl davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. Männl hat wie immer in den vergangenen Wochen mit personellen Problemen zu kämpfen. "Zwei Urlauber kehren zurück, aber insgesamt ändert sich nicht viel. Wir werden wieder nur elf, zwölf Leute zur Verfügung haben."













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