Tirschenreuth
24.09.2026 - 15:14 Uhr
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Kreisliga 2: SG Bärnau/Thanhausen und SpVgg Wiesau im Doppeleinsatz

Am Freitag begradigen die beiden Kellerkinder mit dem Nachholspiel die Tabelle der Kreisliga 2 im Fußballkreis Hof/Tirschenreuth/Wunsiedel. Zwei Tage später folgt der elfte Spieltag. Auf die Wiesauer wartet dann das nächste Stiftlandderby.

In der Kreisliga 2 im Fußballkreis Hof/Tirschenreuth/Wunsiedel ist der VfB Arzberg (26 Punkte) das Maß aller Dinge. Der Spitzenreiter ist nach 10 Spielen immer noch ungeschlagen (8 Siege, 2 Unentschieden). Nach einem holprigen Start (2 Punkte in den ersten 3 Spielen) ist der FC Tirschenreuth (21) nun der schärfste Verfolger. Die Mannschaft von Trainer Manuel Waller kassierte am zweiten Spieltag gegen den Tabellenführer die einzige Niederlage, ist jetzt 8 Mal in Folge ohne Einbuße (6 Siege, 2 Remis).

Das Wochenend-Programm beginnt am Freitag (19 Uhr) mit dem Nachholspiel der sechsten Runde zwischen den beiden Neulingen SpVgg Wiesau (11./7) und SG Bärnau/Thanhausen (13./4). Beide Teams haben danach nur eine kurze Verschnaufpause. Am Sonntag folgt der elfte Spieltag mit Heimspielen für beide Mannschaften. Die Bärnauer empfangen um 15 Uhr den VfB Rehau (10./11), eine Stunde später beginnt das Derby Wiesau gegen Tirschenreuth.

"Bärnau ist der Schwerpunkt, der FC das Zuckerl", sagt Markus Pappenberger. Der Wiesauer Trainer berichtet von einer personell schwierigen Lage, vor allem am Freitag gegen Bärnau wegen Beruf und Studium. Aber: "Beim 3:1 gegen Marktleuthen haben wir eine ähnliche Situation weggesteckt." Am Sonntag werde sich zeigen, ob die Mannschaft nach dem Freitagsspiel kräftemäßig auf der Höhe ist. "Das Spiel gegen Favorit Tirschenreuth müssen wir annehmen."

Andreas Ott, Spielertrainer der SG Bärnau/Thanhausen, spricht von zwei richtungsweisenden Spielen. "Gegen Wiesau und Rehau, das sind jeweils mehr als Drei-Punkte-Spiele. Die Marschroute ist klar: Wir wollen sechs Punkte holen." Die Personalsituation ist gut: Torwart Jonas Mattasits ist nach seiner Fingerverletzung zurück und auch Matthias Freundl ist wieder fit.

Am elften Spieltag könnte das Führungsduo enger zusammenrücken. Während auf Arzberg beim TSV Thiersheim (4. Platz/19 Punkte) eine unangenehme Aufgabe wartet, haben es die Tirschenreuther vermeintlich leichter. Die zum Favoritenkreis zählenden Thiersheimer sind nach zwei deftigen Pleiten (0:4 gegen Mitterteich II, 0:5 in Tirschenreuth) auf Wiedergutmachung aus. Der FC Tirschenreuth gastiert bei der vom Nachholspiel geschlauchten SpVgg Wiesau.

"Wir müssen so weitermachen, dürfen nicht nachlassen", erklärte der Tirschenreuther Coach Manuel Waller mit Blick auf das Stiftlandderby in Wiesau. Die SpVgg dürfe auf keinen Fall unterschätzt werden. "Aber wir sind acht Mal ungeschlagen und wollen den Lauf fortsetzen." Nicht dabei sind Torjäger Nico Stark (beruflich in Indien), Tobias Siegert (ebenfalls beruflich verhindert) und Lukas Zeitler, der sich vor zwei Wochen in Thanhausen verletzt hat.

Der SV Mitterteich II (3./20) kletterte durch den 2:1-Derbysieg gegen Wiesau auf Rang drei. "Wir wollen vorne dranbleiben", sagt SVM-Spielertrainer Matthias Männl vor dem Spiel am Samstag (17 Uhr) beim FC Marktleuthen (7./14). "Ich rechne mir was aus, auch wenn die kampfstarken Gastgeber zu Hause noch ungeschlagen sind. Wir wollen ihnen die erste Heimniederlage beibringen." Für das erwartete Kampfspiel steht ein guter Kader zur Verfügung.

"Unsere Auftritte zuletzt waren gut, nur in Marktleuthen haben wir uns nicht belohnt", ärgert sich Thorsten Meier, der Trainer des TSV Waldershof (5./16), noch immer über das 1:1. Am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) gastiert der ASV Wunsiedel (8./14) am Hammerrang. "Wir wollen gegen Wunsiedel drei Punkte holen." Die Personalsituation sei weiterhin nicht konstant, aber das werde nicht entscheidend sein.

Der TSV Konnersreuth (6./16) ist punktgleich mit Waldershof. "Wir müssen dreifach punkten, um in die Top 5 zu kommen", sagt Trainer Jakub Ryba vor dem Auswärtsspiel am Sonntag um 14 Uhr bei der SpVgg Weißenstadt (9./11). "Es wird aber nicht einfach, Weißenstadt hat sich aus dem Tabellenkeller herausgearbeitet." Die Personallage werde besser, freut sich Ryba. Thomas Neumann ist zurück und auch bei Paul Lang sieht es gut aus.

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