Tirschenreuth
29.04.2022 - 12:31 Uhr

Kreisliga Süd: Kampf um die Relegation spitzt sich zu

Die Schwächephase des TSV Konnersreuth hat den Aufstiegskampf in der Kreisliga Süd wieder spannend gemacht. Jetzt steht den Stiftländer das nächste richtungsweisende Spiel bevor. Auch am anderen Ende der Tabelle ist noch (fast) alles offen.

Die Sportfreunde aus Kondrau (links Martin Roßkopf im Spiel gegen den TuS Erkersreuth) müssen das Heimspiel gegen den TSV Waldershof gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt in der Kreisliga zu wahren. Bild: Schrems
Die Sportfreunde aus Kondrau (links Martin Roßkopf im Spiel gegen den TuS Erkersreuth) müssen das Heimspiel gegen den TSV Waldershof gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt in der Kreisliga zu wahren.

SpVgg Weißenstadt – ATSV Tirschenreuth Sa. 11.00

Die deutliche Heimpleite gegen Kondrau hat die Hoffnungen auf den Ligaverbleib beim ATSV doch arg schwinden lassen. Sechs Zähler beträgt der Rückstand vier Spieltag vor Schluss zu den Relegationsplätzen sowie zum rettenden Ufer. Wenn es am Saisonende doch noch etwas zu bejubeln geben soll, wäre ein dreifacher Punktgewinn in Weißenstadt schon Pflicht. Der Konjunktiv deswegen, weil die SpVgg in toller Form ist und sich noch aussichtsreich im Rennen um die Aufstiegsrelegation. Da wird auch die ungewöhnliche Anstoßzeit am Vormittag nichts am Weißenstädter Siegeshunger ändern.

SF Kondrau – TSV Waldershof Sa. 15.00

Ungute Erinnerungen haben die Sportfreunde an das Hinspiel in Waldershof, als sie nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 unterlagen. "Diesmal wollen und werden wir auch clever agieren", ist sich SF-Spielleiter Philipp Hopfner sicher. Mut macht ihm zudem der Sieg aus der Vorwoche beim ATSV Tirschenreuth. "Nun haben wir den Klassenerhalt wieder in der eigenen Hand. Daher ist es wichtig, dass wir gegen Waldershof sofort nachlegen." Dafür fordert Hopfner eine ähnlich disziplinierte und leidenschaftliche Vorstellung. Für die Gäste geht es nach dem enttäuschenden, torlosen Heimremis gegen Erkersreuth darum, die Spielzeit noch anständig zu Ende zu bringen. Tabellarisch ist der TSV im Niemandsland gesichert, doch gegen den nächsten Gegner aus dem Abstiegskampf erwartet Trainer Martin Liebig einen couragierten Auftritt, der zumindest nicht punktlos enden soll.

SG Schwarzenbach/Förbau – SpVgg Wiesau Sa. 15.00

Nach dem das Donnerstagsspiel der Wiesauer gegen Weißenstadt kurzfristig auf den 11. Mai verschoben wurde, geht die SpVgg ausgeruht in die Partie beim Tabellenzweiten. "Das wird für uns ein einfaches Spiel. Wir sind klarer Außenseiter und haben nichts zu verlieren", schiebt SpVgg-Vorsitzender Alfred Klarner der SG die Favoritenrolle zu. Und doch spekulieren sie im Wiesauer Lager zumindest auf einen Achtungserfolg, wenn Klarner frohlockt: "Sollte sich bis zum Spielbeginn nichts mehr ändern, werden wir in Schwarzenbach mit der besten Besetzung auflaufen."

VfB Arzberg – TSV Konnersreuth Sa. 15.00

Völlig von der Rolle präsentiert sich derzeit der TSV Konnersreuth. Fand man sich vor zwei Wochen noch aussichtsreich im Titelkampf wieder, ist der Blick nach drei sieglosen Spielen nun in den Rückspiegel gerichtet. Von dort eilt die SpVgg Weißenstadt mit großen Schritten heran. Die Oberfranken rangieren zwar noch vier Punkte hinter der Elf von Sascha Haberkorn auf Platz vier, haben aber noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Und auch der kommende Gegner aus Arzberg darf sich aufgrund der Konnersreuther Schwächephase plötzlich wieder Hoffnung zumindest auf die Relegation machen, da die SG Schwarzenbach/Förbau bekanntermaßen nicht aufsteigen darf. "Wir merken inzwischen die vielen Englischen Wochen, dennoch wollen wir gegen ein Kaliber wie Arzberg, das für mich eigentlich zu den Top-Favoriten zählte, die Trendwende schaffen", übt sich TSV-Spielleiter Florian Neumann in Zweckoptimismus.

TuS Erkersreuth – SV Mitterteich II Sa. 15.00

0 Punkte, 3:9 Tore lautete die ernüchternde Bilanz der Mitterteicher Landesliga-Reserve aus dem Doppelspieltag der Vorwoche gegen Selb und Wunsiedel. "Es sind die vermeintlich einfachen Dinge, mit denen wir uns immer wieder das Spiel selbst schwer machen. Aber lamentieren ist nun unangebracht. Wir haben es immer noch selbst in der Hand", versucht Trainer Florian Greim stets das Positive in den Vordergrund zu rücken. Nach einer Trainingswoche zum "Kopf freibekommen", formuliert er die klare und unmissverständliche Forderung an sein Team: "Ein Sieg gegen Erkersreuth ist Pflicht." Im Kader deuten sich keine Veränderungen an.

Weitere Spiele

SpVgg Selb – TSV Thiersheim Sa. 14.00; ASV Wunsiedel – VFC Kirchenlamitz Sa. 15.00

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.